
Der wirtschaftliche Wandel zwingt viele Unternehmen zu mutigen Investitionen in neue Technologien und Strukturen. Oft stoßen klassische Kreditmodelle bei komplexen Vorhaben wie Ausgliederungen oder digitalen Markteintritten an ihre Grenzen. Hier bieten stille Beteiligungen der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen) den notwendigen Spielraum für das weitere Wachstum. Die folgenden Beispiele zeigen die hohe Relevanz flexibler Finanzierungspartner für den gesamten deutschen Mittelstand.

Sommer; Foto: © eSphere
Die Electric Sphere GmbH (eSphere) entstand im April 2025 durch eine Neugründung im baden-württembergischen Bad Friedrichshall. Das Unternehmen nahm seinen operativen Betrieb offiziell zum 1. November 2025 auf. Dies geschah im Rahmen eines Management-Buy-outs einer Testing Organisation der Ioncor GmbH. Der Übergang umfasste laut Unternehmensangaben 23 spezialisierte Mitarbeiter sowie zehn moderne Batterieprüfstände. Das Unternehmen agiert heute als vollständig familiengeführter Betrieb im Mittelstand. Als geschäftsführende Gesellschafter fungieren Stefan und Sabrina Sommer. Stefan Sommer war vor der Gründung als Bereichsleiter bei der Ioncor GmbH angestellt.
Fokus auf Testing und moderne Energiespeicher
Der Testingbetrieb konzentriert sich primär auf die Funktions- und Lebensdauererprobung von Hochvoltbatterien. Diese Dienstleistung richtet sich insbesondere an Kunden aus der Automobilindustrie. Zielgruppen sind hierbei vor allem Systemlieferanten und Fahrzeughersteller. eSphere grenzt sich durch ein tiefes Forschungs- und Entwicklungs-Know-how von Wettbewerbern ab. Neben dem Dienstleistungsgeschäft hat der Betrieb zwei weitere Geschäftsbereiche etabliert. Das Unternehmen entwickelt und fertigt nun stationäre Batteriespeicher für die Landwirtschaft. Auch Industriekunden nutzen diese Speicherlösungen zur Optimierung ihres Eigenverbrauchs. Die Kapazität dieser Systeme liegt zwischen 30 kWh und 3 MWh. Damit besetzt die Firma eine Nische zwischen Heimspeichern und großen Megaprojekten.
Komplexer Finanzierungsmix während der Transformation
Der Kontakt zur Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH entstand bereits während des laufenden Ausgliederungsprozesses. In dieser Phase mussten verschiedene Finanzierungsbausteine miteinander kombiniert werden. Laut Stefan Sommer war die Komplexität des Vorhabens aufgrund der Finanzierungshöhe erheblich: „Der Mix bestand aus einem Verkäuferdarlehen sowie einer klassischen Bankenfinanzierung. Hinzu kamen die Anteile der Gesellschafter und ein zusätzliches Firmendarlehen. Die stille Beteiligung der MBG bildete dabei eine wesentliche Komponente.“ Diese Beteiligung wurde dann zusätzlich durch die Bürgschaftsbank abgesichert.
Wachstum und technologische Weiterentwicklung
Seit dem Investment konnte die Belegschaft bereits um vier neue Mitarbeiter erweitert werden. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 27 Personen. Für das laufende Jahr sind laut Firmenangaben weitere Neueinstellungen fest eingeplant. Der jährliche Umsatz beläuft sich auf circa 6 Mio. EUR. Das frische Kapital unterstützte die Transformation in ein eigenständiges Organisationsumfeld. In administrativen Bereichen nutzt das Unternehmen bereits intensiv Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Das Ziel ist die langfristige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber asiatischen Anbietern. Durch die Entwicklung eigener Batteriespeicher leistet die Firma einen Beitrag zur Energiewende. Die Investition sicherte zudem die Arbeitsplätze erfahrener Ingenieure am Standort. Sommer betont den Wert des Netzwerks der MBG zu anderen innovativen Firmen. Dies helfe dem Unternehmen bei der Umsetzung seiner langfristigen Vorhaben. Maßgeschneiderte Elektrifizierungslösungen ergänzen heute das Portfolio für gewerbliche Kunden. Die Nutzung von Energie aus Photovoltaik und Biogasanlagen steht dabei im Fokus

Kreativwirtschaft zwischen Fantasy und Markteintritt

Game Studio mit Sitz in Landstuhl
in Rheinland-Pfalz.; Foto: © Beyond Worlds GmbH
Die Beyond Worlds GmbH agiert als unabhängiges Game Studio mit Sitz in Landstuhl in Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen wurde im Jahr 2020 gegründet. Es entwickelt und vertreibt eigene Computerspiele ohne Abhängigkeit von großen Publishern. Das aktuelle Kernprodukt ist ein Sammelkartenspiel mit dem Namen „Silberheim Evolving Card Game“. Dieses basiert auf einer eigens entworfenen Fantasy-Welt namens Silberheim. Laut Geschäftsführer Felix Nyenhuis stellt der Evolving-Teil das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Spiels dar: Die digitalen Spielkarten verändern sich individuell – basierend auf dem Spielstil des Nutzers. Durch diese Mechanik entstehen laut Nyenhuis viele einzigartige Karten für die Spieler. Das Studio befindet sich aktuell in der Phase der Markteinführung. Die wesentliche Entwicklungsarbeit an der Software wurde bereits abgeschlossen.
Strategische Finanzierung für den digitalen Wettbewerb
Zum Zeitpunkt des Kontakts zur Beteiligungsgesellschaft in Rheinland-Pfalz wurden bereits erste Marketingkampagnen erprobt. Ziel war die Festlegung des optimalen Konzepts für den bevorstehenden Release. Die Entscheidung für eine stille Beteiligung fiel laut Nyenhuis ganz bewusst. Dieses Modell bietet dem Unternehmen sowohl Planbarkeit als auch eine hohe Flexibilität. Die Mittel können bedarfsgerecht abgerufen werden. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Bankkrediten ist laut Unternehmensangaben der Eigenkapitalcharakter. Dies schont die Bilanz und erleichtert den Zugang zu weiteren Fördermitteln. Für Nyenhuis war die Zusammenarbeit mit der MBG professionell und unkompliziert: „Das Investment wird von anderen Finanzpartnern als positives Signal gewertet. Dies hat bereits zu weiteren vorteilhaften Effekten bei der Finanzierung geführt.“
Wettbewerbsfähigkeit und personelles Wachstum
Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Landstuhl 17 Mitarbeiter. Seit dem Investment konnten bereits mehrere neue Stellen geschaffen werden. Die Neuzugänge unterstützen das Team vor allem in den Bereichen Marketing. Auch der IT-Support wurde durch das zusätzliche Personal deutlich gestärkt. Nyenhuis zufolge ist Kapital in ausreichender Menge am Standort Deutschland essenziell. Digitale Game Studios konkurrieren auf einem harten internationalen Markt. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist bereits fester Bestandteil der Wertschöpfungskette. Sie dient den Mitarbeitern als Werkzeug bei der Programmierung und Grafik.
Netzwerke und technologische Unterstützung
KI-Tools helfen beispielsweise dabei, Fehler im Programmcode schneller zu finden. Dennoch übernimmt die Technologie keine eigenständigen Aufgaben im kreativen Prozess. Ein zusätzlicher Kapitalbedarf für diese Werkzeuge besteht laut Nyenhuis derzeit nicht. Über das Kapital hinaus profitiert die Firma von den Netzwerken der MBG. Die regelmäßigen Netzwerktreffen ermöglichten bereits viele interessante Geschäftskontakte. Diese Kontakte könnten in künftigen Wachstums- und Expansionsphasen nützlich werden. Das Unternehmen gibt derzeit keinen konkreten Jahresumsatz an. Der Fokus liegt momentan vollständig auf der erfolgreichen Markteinführung von Silberheim. Nyenhuis schätzt den langfristigen Austausch mit den Beratern der Beteiligungsgesellschaft. Die Zusammenarbeit verlaufe effizient und ohne bürokratische Hürden.
KI-gestützte IT-Compliance aus dem Saarland auf Expansionskurs

Die Athereon GRC GmbH wurde im Jahr 2018 gegründet. Das Unternehmen bietet eine cloudbasierte Plattform für das digitale Compliance-Management an. Hierbei werden alle relevanten Prozesse und Aktivitäten zentral gesteuert. Laut Co-Gründer Marius Kleber liegt das Alleinstellungsmerkmal der Plattform Athereon GRC in der ganzheitlichen Steuerung konzernweiter Compliance-Prozesse. Die Plattform macht regulatorische Anforderungen händelbar und nutzbar und reduziert dadurch die regulatorische Komplexität erheblich. Zum Portfolio gehören Module für ISMS, BCM sowie DSM und ERM. Ein zentrales Element ist die eigene KI-Agentin mit dem Namen Laika. Diese Agentin automatisiert Workflows für verschiedene Sicherheitsprozesse. Dadurch wird die IT-Sicherheit erhöht und manuelle Ressourcen werden geschont. Die Lösung ist branchenoffen gestaltet und trägt das Siegel „Made in Germany“.

ist flexibel erweiterbar und skalierbar.; Foto: © Athereon GRC
Wachstumsschritt vom Start-up zum Scale-up

GRC liegt in der ganzheitlichen Steuerung.; Foto: © Athereon GRC
Das Unternehmen suchte den Kontakt zur saarländischen Förderbank SIKB und zur mittelständischen Kapitalbeteiligungsgesellschaft KBG in einer entscheidenden Phase. Laut Kleber befand sich die Firma an der Schwelle zum Scale-up. Ziel des Expansionsschritts ist die Gewinnung neuer Kunden in ganz Europa. Dadurch soll der wiederkehrende Umsatz des Softwarehauses nachhaltig gesteigert werden. Die Finanzierung wurde als Kombination aus Nachrangdarlehen und stiller Beteiligung strukturiert. Beide Instrumente verfügen über bilanzielle Eigenschaften von Eigenkapital. Ein Vorteil dieses Modells ist die Beibehaltung des unternehmerischen Autonomiegrads. Dies ist laut Kleber besonders für organisch gewachsene Unternehmen attraktiv. Die Zusammenarbeit mit dem Ansprechpartner bei der SIKB wird als sehr positiv bewertet. Die Expertise im Bereich der Unternehmensfinanzierung sei für die Firma überaus wertvoll.
Markterfolge und technologische Vision
Für das Jahr 2026 wird ein Umsatz von circa 3 Mio. EUR erwartet. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 30 Mitarbeiter am Standort im Saarland. Seit dem Investment stieg die Zahl der Beschäftigten um etwa ein Drittel. Die Investitionen flossen verstärkt in die Bereiche Sales und Marketing. Das Umsatzwachstum konnte dadurch stabil bei 100 % gehalten werden. Aktuell betreut die Firma mehr als 200 Kunden aus der DACH-Region. Auch Großkonzerne nutzen bereits die Softwarelösung aus dem Saarland. Die Mission des Unternehmens ist die Marktführerschaft in Europa. Hierbei soll Laika als führender KI-Softwareanbieter für GRC-Compliance etabliert werden. Das zusätzliche Kapital ermöglicht eine erweiterte Forschung im Bereich der KI.
Effizienzsteigerung durch KI-first-Strategie

das auf Privatsphäre und individuelle
Nutzung ausgerichtet ist.; Foto: © MySpa
Das Unternehmen verfolgt intern eine konsequente „AI-first-Strategie“. Künstliche Intelligenz wird als abteilungsübergreifendes Hilfsmittel eingesetzt. Dies führe zu einer deutlich erhöhten Effizienz in der Softwareentwicklung. Auch im Vertrieb und im Marketing werden die Prozesse durch KI unterstützt. Laut Kleber ist der Product-Market-Fit für KI in der Compliance erreicht. Es bestehe eine aktive Nachfrage des Markts nach automatisierten Lösungen. Das Kapital hilft dabei, die technologische Disruption aktiv mitzugestalten. Die Lösung wird kontinuierlich auf weitere Anwendungsfälle ausgebaut. Dies dient der weiteren Kommerzialisierung der Plattform. Die Nutzer behalten bei allen automatisierten Abläufen stets die volle Kontrolle. Der langfristige Austausch mit der Beteiligungsgesellschaft wird von der Geschäftsführung geschätzt.
MySpa plant weiteres Wachstum mit der BayBG
Die Marke MySpa der Wellfit Holding steht für ein DaySpa-Konzept, das gezielt auf Privatsphäre und individuelle Nutzung ausgerichtet ist. Statt klassischer, gemeinschaftlich genutzter Spa- und Saunalandschaften buchen Gäste sogenannte Wellzones, die exklusiv zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen. Die Ausstattung der Wellzones umfasst – je nach Kategorie – unter anderem Sauna, Whirlpool, Erlebnisdusche, Massageliege und Relaxlounge. Alle Bereiche sind hochwertig gestaltet und lassen sich individuell steuern, etwa hinsichtlich Licht, Musik oder Entertainment-Angeboten. Ergänzend können Getränke und kleinere Speisen bestellt werden; für Anlässe wie Geburtstage oder besondere Anlässe bietet MySpa entsprechende Arrangements an.
Nachfrage wächst ständig
Die Nachfrage nach privaten Wellnesserlebnissen wächst kontinuierlich. MySpa ist derzeit an den Standorten Esslingen, Mannheim, Stuttgart, Hannover, Mainz, München und Darmstadt vertreten. Weitere Anlagen in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin befinden sich in der Planung beziehungsweise vor der Fertigstellung. Das Unternehmen wurde 2018 von Marvin Allotey und Daniel Krajewski gegründet und wird heute von Geschäftsführer René Törner geleitet. Neben der Besetzung einer klaren Marktlücke trägt vor allem das vorausschauend entwickelte digitale Buchungs- und Zutrittssystem zum weiteren Wachstum bei. In Kombination mit weitgehend standardisierten Betriebsprozessen ermöglicht es eine effiziente Skalierung neuer Standorte.
„MySpa verfügt über klar strukturierte Prozesse, digitale Systeme und ein skalierbares Geschäftsmodell. Das Konzept hat uns sowohl wirtschaftlich als auch strategisch überzeugt“, sagt Christian Fiederling, Geschäftsbereichsleiter Wachstum der BayBG. „Die Beteiligung schafft eine solide Grundlage für die nächsten Wachstumsschritte.“ Zur Finanzierung der weiteren Expansion nutzt die Wellfit Holding eine stille Beteiligung der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft. Die BayBG geht nur Minderheitsbeteiligung ein; die operative Führung verbleibt insofern vollständig beim bestehenden MySpa-Management. „Unser Fokus für das weitere Wachstum liegt auf eigenen Standorten sowie dem Ausbau des Franchisemodells“, erklärt Geschäftsführer Törner. „Die Auswahl der Städte erfolgt anhand fester Kriterien, beispielsweise nach Kaufkraft oder wachsendem Interesse an Wellnessangeboten.“
„Unsere Beteiligung dient in vielen Fällen als Türöffner“
Interview mit Dirk Buddensiek, Mitglied der Geschäftsführung, MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg
Unternehmeredition: Warum ist das Modell der stillen Beteiligung gerade für die inhabergeführten Betriebe in Baden-Württemberg der ideale Weg, um Innovationen ohne Kontrollverlust zu realisieren? Wie garantieren Sie, dass die volle Entscheidungsgewalt trotz des externen Kapitals vollständig beim Unternehmer verbleibt?

Dirk Buddensiek: Das Modell der stillen Beteiligung ist für viele inhabergeführte Unternehmen in Baden-Württemberg so attraktiv, weil es Wachstum, Innovationen oder Nachfolgeregelungen ermöglicht, ohne dass die Unternehmer Kontrolle oder Unabhängigkeit verlieren. Die MBG greift nicht in die Geschäftspolitik oder operative Entscheidungen ein – die volle Entscheidungsgewalt bleibt jederzeit beim Unternehmen. Gleichzeitig erhalten die Betriebe Eigenkapital zu attraktiven Konditionen, das flexibel für unterschiedliche Vorhaben eingesetzt werden kann, etwa für Innovationen, Wachstumsinvestitionen oder Unternehmensnachfolgen.
Wie fungiert die MBG als finanzieller „Brückenbauer“, um die oft beträchtliche Eigenkapitallücke zwischen Käufer und Verkäufer bei einer Betriebsübergabe zu schließen? In welcher Form schont Ihr Engagement dabei die Bilanz des Nachfolgers und verhindert eine Überlastung durch zu hohe Kredite?
Unsere Beteiligungen fungieren oft als Finanzierungsbestandteil und bilden häufig die Grundlage dafür, dass Banken eine weitergehende Finanzierung zu fairen Konditionen ermöglichen können. Viele solcher Nachfolgekonstellationen profitieren in Baden-Württemberg zudem von öffentlichen Förderprogrammen. Durch die stille Beteiligung wird darüber hinaus die Eigenkapitalbasis des Nachfolgers gestärkt, was sich positiv auf das Rating auswirkt und verhindert, dass die Finanzierungslast allein über hohe Kreditvolumina getragen werden muss.
Wie kann die MBG gezielt Zulieferer im Südwesten dabei unterstützen, den kapitalintensiven Schwenk von der Verbrennertechnik hin zu neuen Softwarelösungen zu finanzieren? Inwiefern fungieren Sie hier als stabiler Partner, wenn klassische Banken aufgrund der Branchenrisiken zunehmend restriktiv agieren?
Der Transformationsprozess in der Automobilzulieferindustrie erfordert erhebliche Investitionen – insbesondere beim Technologiewandel. Hier kann die MBG eine wichtige Rolle spielen, indem sie mit ihren Beteiligungen die Eigenkapitalbasis der Unternehmen stärkt und damit gleichzeitig einen wichtigen Sicherheitspuffer für ergänzende Bankfinanzierungen schafft. Darüber hinaus profitieren Unternehmen vom Standing und Netzwerk der MBG: Unsere Beteiligung kann für Banken ein wichtiges Signal sein und in vielen Fällen als Türöffner für zusätzliche Finanzierungslösungen dienen – gerade in einem Umfeld, in dem Kreditinstitute aufgrund der Branchenrisiken zunehmend zurückhaltender agieren.
Beobachten Sie aktuell einen steigenden Bedarf an Stabilisierungskapital, um traditionsreiche Industriebetriebe sicher durch notwendige Restrukturierungsphasen zu führen? Wie helfen Ihre Beteiligungen dabei, die Wettbewerbsfähigkeit trotz hoher Energiekosten und globaler Handelsspannungen zu sichern?
Grundsätzlich sind viele Unternehmen in Baden-Württemberg solide aufgestellt und haben ihre Eigenkapitalbasis in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestärkt. Aktuell beobachten wir daher keinen deutlich steigenden Bedarf an Stabilisierungskapital. Dennoch ist die MBG gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ein verlässlicher Partner für den Mittelstand. Durch unsere langfristig angelegten Beteiligungen stärken wir die Stabilität und Handlungsfähigkeit der Unternehmen und helfen ihnen dabei, notwendige Transformations- und Restrukturierungsprozesse erfolgreich zu bewältigen – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen wie hohen Energiekosten oder globalen Handelsspannungen.
Wir danken für das Gespräch!
👉 Dieser Beitrag ist auch in der aktuellen Magazinausgabe der Unternehmeredition 2/2026 erschienen.






