Die Fritz Winter Eisengießerei hat ihre Geschäftsführung erweitert: Klaus J. Rudolph ist seit dem 8. Juli 2026 neuer Geschäftsführer und Chief Financial Officer (CFO) des Unternehmens. Gemeinsam mit den bisherigen Geschäftsführern Ralf von Hörsten und Dr. Michael Keppel soll er die weitere Entwicklung des Gießereiunternehmens verantworten. Mit Rudolph gewinnt Fritz Winter einen Finanzexperten mit mehr als 30 Jahren Führungserfahrung in nationalen und internationalen Industrieunternehmen.
Vor seinem Wechsel nach Stadtallendorf war Rudolph als Finanzvorstand der Max Aicher Unternehmensgruppe tätig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem Swoboda Technologies, die Erwin Hymer Group, Saint-Gobain und Boehringer Ingelheim. Nach Angaben des Unternehmens soll seine Erfahrung insbesondere bei den anstehenden Herausforderungen und der strategischen Weiterentwicklung von Fritz Winter eingebracht werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Thilo Theilen begrüßte den Neuzugang und verwies auf dessen langjährige Expertise im Finanz- und Industriemanagement.
Wechsel nach einer Interimsphase
Mit dem Amtsantritt von Klaus J. Rudolph endet zugleich die Übergangszeit in der Geschäftsführung. Fritz Winter dankte Thomas Giese, der das Unternehmen in den vergangenen Monaten als interimistischer Geschäftsführer geführt hatte. Nach Unternehmensangaben habe er die Eisengießerei in einer herausfordernden Phase maßgeblich unterstützt.
Die aktuelle Geschäftsführung besteht damit aus Klaus J. Rudolph, Ralf von Hörsten und Dr. Michael Keppel. Gemeinsam sollen sie die weitere Entwicklung des Unternehmens begleiten und die strategische Ausrichtung fortführen.
Familienunternehmen mit internationaler Ausrichtung
Die Fritz Winter Eisengießerei mit Hauptsitz im hessischen Stadtallendorf wurde 1951 gegründet und zählt nach eigenen Angaben zu den größten konzernunabhängigen Eisengießereien weltweit. Das Familienunternehmen entwickelt und produziert Roh- und Fertigteilkomponenten sowie komplexe Systembauteile für die Automobil-, Nutzfahrzeug- und Hydraulikindustrie. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf Leichtbaulösungen und investiert nach eigenen Angaben kontinuierlich in die Weiterentwicklung seiner Fertigungsprozesse sowie in nachhaltige Produktionstechnologien.
Nach Unternehmensangaben beschäftigt Fritz Winter rund 3.300 Mitarbeitende an vier Standorten und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 748 Mio. EUR. Für die Produktion wird vollständig recyceltes Eisen als Rohstoff eingesetzt. Das Unternehmen verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Gießereitechnik und ist weltweit für Kunden aus verschiedenen Industriebereichen tätig






