Die Cssp Werkzeug Holding GmbH übernimmt die Ake Knebel-Gruppe. Der Eigentümerwechsel bei dem Werkzeughersteller erfolgte zum 1. September 2026. Das Balinger Unternehmen fertigt verschiedene Präzisionswerkzeuge. Dazu gehören spezielle Kreissägeblätter und Fräswerkzeuge. Zuvor durchlief der Betrieb ein umfassendes Transformationsprogramm. Die Beratungsgesellschaft FalkenSteg begleitete diesen Weg gesamthaft. Die Berater steuerten die Neuausrichtung des Unternehmens operativ. Parallel dazu setzten sie den Investorenprozess federführend um. Mit dem neuen Eigentümer gewinnt der Werkzeughersteller einen familiengeführten Investor. Der Käufer erwirbt mittelständische Industrieunternehmen zur operativen Weiterentwicklung.
Traditionsreiches Geschäft mit Präzisionswerkzeugen
Der Werkzeughersteller entwickelt und fertigt seit 1960 Werkzeuge. Der Stammsitz befindet sich in Balingen. Die Werkzeuge dienen der zerspanenden Bearbeitung. Das Programm reicht von standardisierten Kreissägeblättern bis zu Fräswerkzeugen. Kunden nutzen diese für Rohholz und Plattenwerkstoffe. Sie bearbeiten damit auch Kunststoffe und Dämmstoffe. Die Werkzeuge eignen sich zudem für Aluminium und weitere Metalle. Hinzu kommt ein Instandhaltungsservice und ein Nachschleifservice. Dieser Service begleitet die Werkzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus. Dieses Geschäft bindet die Kunden. Es glättet zudem die Erträge im Werkzeugbau. Rund 500 Menschen arbeiten für die Gruppe. Das Unternehmen unterhält neben Deutschland verschiedene internationale Gesellschaften. Diese befinden sich in Ungarn und Frankreich. Weitere Standorte existieren in Polen sowie Italien und Litauen.
Operative Neuausrichtung durch Interimsmandat
Ein konsequent umgesetztes Transformationsprogramm legte die Grundlage für diese Transaktion. Christoph Schnabel übernahm Mitte Januar 2026 die Geschäftsführung. Er ist Senior Manager der Beratungsgesellschaft. Dieses Interimsmandat ermöglichte die Steuerung des Programms aus dem Unternehmen heraus. In den Folgemonaten wurden Abläufe in zentralen Bereichen neu geordnet. Das Produktportfolio wurde erfolgreich verschlankt. Maßnahmen zur Kundenbindung wurden zudem angestoßen. Damit konnten die Produktionszeiten um 20 bis 25 % verkürzt werden. Die Liefertreue des Unternehmens verbesserte sich dadurch deutlich. Das Auftragsvolumen zog in der Folge spürbar an. Die Kostenbasis des Herstellers ist nun wieder wettbewerbsfähig.
Zügiger M&A-Prozess
Die Beratungsgesellschaft startete den Investorenprozess im Februar 2026. Sie schloss diesen Prozess binnen etwa sechs Monaten ab. Jonas Eckhardt führte den Prozess als Partner. Er arbeitete gemeinsam mit Flavio Vogel und Leonard Feldmann. Die Gesellschaft verantwortete exklusiv die Ansprache der potenziellen Käufer. Sie übernahm auch die Strukturierung und die Umsetzung. Angesprochen wurden strategische Erwerber im In- und Ausland. Auch Finanzinvestoren im In- und Ausland wurden kontaktiert. Laut der Beratungsgesellschaft wurden die Erfolge von Investoren wahrgenommen. Diese galten als wesentliche Werttreiber im Transaktionsprozess. „Wir haben AKE Knebel operativ stabilisiert und im Gleichlauf einen Vermarktungsprozess umgesetzt“, sagt Christoph Schnabel. Nach Angaben des Interim-Managers konnten potenzielle Investoren die Transformationsfortschritte sehen. Dies geschah in Echtzeit und nicht nur in der Business-Planung. Das Unternehmen geht operativ gestärkt in die neue Eigentümerstruktur.
Umfangreiches Beraterteam begleitet die Transaktion
Verschiedene Experten unterstützten die Verkäuferseite bei dieser Transaktion. Neben dem Senior Manager beriet Maximilian Bender bei der Transformation. Ernst & Young übernahm die Beratung bei Steuern und Recht. Hier waren Felix von Bredow und Matthias Winter beratend tätig. Barbara Heinrich und Hagen Reiser unterstützten das Team ebenfalls fachlich. Claudia Hauber und Tobias Schneider gehörten zu den Fachberatern. Die Käuferseite wurde juristisch durch die Kanzlei Jobe Legal vertreten. Hier war Cyril Rosenschon als Partner beratend tätig.







