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SCHLAGWORTE: Private Equity

Mit Beteiligungskapital auf Wachstumskurs

Der „Werkzeugkasten der Natur“ hält viele Mikroorganismen, Enzyme und Naturstoffe bereit, die bisher künstlich hergestellte Produkte ersetzen oder ergänzen können. Auf Basis der in der Natur vorhandenen Lösungen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG innovative Produkte u. a. für die Chemie-, Kosmetik- und die Nahrungsmittelbranche. Finanzielle Partner des Biotech-Unternehmens sind Beteiligungsgesellschaften wie die MIG AG und die MBG Hessen.

Mit Private Equity zum Marktführer

Hoch hinauf geht es mit der Stuttgarter Unternehmensgruppe Mateco: Sie ist Marktführer unter den Vermietern von Arbeits- und Hebebühnen. Diese Position hat sie mit starker Unterstützung der Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie errungen, die vor fünf Jahren die Kapitalmehrheit erworben und den Ausbau maßgeblich mit vorangetrieben hat.

Neuer Schwung durch Minderheitsbeteiligung

Mit ihren gleichermaßen funktionellen wie modischen Handschuh- und Bekleidungskollektionen für den Ski- und Radsport gehört die Franz Ziener GmbH & Co. KG zu den führenden Anbietern in Europa. Auch für die Vorbereitung der Nachfolge hat das mittelständische Unternehmen die passende Lösung gefunden. Mit der Hannover Finanz Gruppe nahm die Familie einen starken Partner in den Gesellschafterkreis auf und beteiligte gleichzeitig das Management am Unternehmen.

Erfolgreiche Nachfolgeregelung mit Private Equity

Entscheidungen von großer Tragweite wollen sorgfältig geprüft werden. Diese Weisheit hat sich auch bei der Toga Food SA aus dem schweizerischen Wangen bewahrheitet. CEO Thomas Gabathuler konnte sich vor allem auf sein Bauchgefühl verlassen, als er sich mit dem von Orlando Management beratenen Fonds Special Situations Venture Partners III (SSVP) den richtigen Partner für eine erfolgreiche Nachfolgeregelung ins Boot holte. Für den Fonds ist Toga Food, führender Schweizer Importeur von Back- und Süßwaren, ein Erfolg versprechendes Investment in einem speziellen Marktsegment.

Der richtige Umgang mit Krisensituationen

In heutiger Zeit haben viele mittelständische Unternehmen – neben den Familiengesellschaften–- oft Finanzinvestoren als Gesellschafter mit an Bord, häufig als Mehrheits- oder auch als Minderheitsgesellschafter. Der Einfluss von Private-Equity-Investoren auf die finanzielle Performance ihrer Portfolio-Unternehmen basiert zum Großteil auf der Umsetzung effizienter Corporate-Governance-Strukturen und der Disziplinierung des Managements hinsichtlich der Erreichung finanzieller Zielvorgaben. Dabei besteht eine Hauptaufgabe von Private-Equity-Investoren darin, die richtige Management-Konstellation zu schaffen, um die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen. Eine gründliche Due Diligence, im Hinblick auf die Fähigkeit des Managements, den Plan auch ausführen zu können, ist dabei von existenzieller Bedeutung.

Wechsel des Investors

Seit Sommer 2010 gehört der Berliner Audio-Spezialist Teufel mehrheitlich dem Private-Equity-Investor HGCapital. Der finanzierte nicht nur den Ausbau des Produktspektrums, sondern versteht sich als „aktiver Sparringspartner“ des Managements. Das gemeinsame Ziel ist klar: Teufel soll signifikant wachsen.

„Der Investor kann als Mediator wirken“

Welche Erfahrungen Familienunternehmer mit Minderheitsbeteilungen machen, hat die Stiftung Familienunternehmen gemeinsam mit dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) an der Technischen Universität München (TUM) untersucht. Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen spricht im Interview über die Studienergebnisse und das Verhältnis von Familienunternehmen und Private Equity-Gesellschaften.

Gefahr einer Überhitzung?

Fremdfinanzierte Unternehmenskäufe durch Finanzinvestoren - Leveraged Buyouts (LBOs) - erleben derzeit in Europa einen Boom wie zuletzt in den 80er Jahren in den USA. Dabei finanzieren Privat- Equity-Gesellschaften den Kaufpreis mit einem zunehmend geringer werdenden Teil an Eigenkapital. Den großen Rest schließen Banken immer bereitwilliger mit Fremdkapital - das schließlich die gekauften Unternehmen zurückzahlen müssen. Angesichts steigender Übernahmepreise und einer immer höheren Schuldenlast stellt sich die Frage, ob im Falle eines konjunkturellen Einbruchs eine Pleitewelle droht. Neue Kapitalmarktmechanismen wie der Verkauf von Krediten und der zunehmende Tausch von Fremd- in Eigenkapital könnten die Folgen für Unternehmen entschärfen.