Henn Connector Group verkauft Spritzguss-Sparte

Foto: © Mongta Studio_AdobeStock
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Die Henn Connector Group verkauft ihre Spritzguss-Sparte an Accursia Capital. Der Verkauf umfasst insgesamt zwei produzierende Standorte. Diese befinden sich in Blankenhain in Deutschland und im chinesischen Taicang. Das gab das Beratungsunternehmen Mp Corporate Finance offiziell bekannt. Die Berater begleiteten den Verkäufer exklusiv bei dieser internationalen Transaktion. Durch den Verkauf richtet der Konzern seinen strategischen Fokus neu aus. Die Unternehmensgruppe konzentriert sich künftig stark auf ihre wichtigsten Kernprioritäten.

Fokus auf komplexe Ausgliederungen

Der Käufer ist eine Beteiligungsgesellschaft aus dem Raum München. Die Firma ist auf komplexe Ausgliederungen spezialisiert. Auch Turnarounds und Nachfolgelösungen gehören zum Fokus der Investoren. Die Zielgruppe umfasst mittelständische Industrieunternehmen in fast ganz Europa. Nach Angaben der Finanzberater erweitert dieser Zukauf das eigene Portfolio gezielt. Die veräußerte Sparte produziert Bauteile für die globale Automobilindustrie. Ein Schwerpunkt liegt auf Komponenten für Insassenschutzsysteme in modernen Fahrzeugen. Dazu gehören wesentliche Teile für Airbags und für Sicherheitsgurtsysteme. Auch Komponenten für Lenkräder stammen aus den beiden verkauften Werken. Die Produktion beliefert weltweit agierende Zulieferer der sogenannten ersten Ebene. Diese großen Tier-1-Kunden verbauen die Bauteile direkt in ihren Endprodukten. Die neuen Eigentümer führen die Geschäfte an beiden Standorten weiter. Die Ausgliederung der Bereiche verlief nach dem festgelegten Zeitplan völlig reibungslos.

Lob für externe Berater

Externe Spezialisten haben den kompletten Verkaufsprozess für den Verkäufer orchestriert. Die Finanzberater identifizierten den passenden neuen Eigentümer für das Spritzgussgeschäft. Damit ebneten sie den Weg für das nächste unternehmerische Kapitel. Der Inhaber der verkaufenden Gruppe lobt die Berater dabei ausführlich. Martin Ohneberg äußert sich zufrieden über die externe Zusammenarbeit. Er sagt wörtlich: „Mp Corporate Finance hat uns bei der M&A-Transaktion unterstützt.“ Ohneberg ergänzt: „Dies geschah mit höchster Professionalität und persönlicher Einsatzbereitschaft.“ Der Inhaber lobt die stark strukturierte Herangehensweise der beteiligten Berater.

Verständnis für die Transaktion

Auch das klare Prozessmanagement des Unternehmens hat Ohneberg in der Praxis überzeugt. Die Berater punkteten mit tiefen Kenntnissen über potenzielle Käufer im Markt. Zudem zeigten die Experten ein tiefes Verständnis für die gesamte Transaktion. Der lösungsorientierte Ansatz bei den Verhandlungen hat den Inhaber dabei beeindruckt. Er bezeichnet die Berater als einen stets zuverlässigen Partner. Ohneberg würde dieses Unternehmen jederzeit ohne Zögern wieder für Aufgaben mandatieren. Die Abspaltung der Sparte ist mit der Übergabe nun erfolgreich abgeschlossen. Der gesamte Prozess erforderte eine klare Strategie und eine hohe Marktkenntnis. Dieser Verkauf markiert einen wichtigen strategischen Meilenstein in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Beide beteiligten Vertragsparteien blicken nun weiter optimistisch in die geschäftliche Zukunft.

Autorenprofil

Als Redakteur der Unternehmeredition berichtet Alexander Görbing regelmäßig über Unternehmen und das Wirtschaftsgeschehen. Zu seinen Schwerpunkten gehören Restrukturierungen, Insolvenzen, M&A-Prozesse, Finanzierungen und Unternehmensnachfolgen.

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