Der von Argos Fund verwaltete Beteiligungsfonds beteiligt sich im Rahmen einer Akquisition an der Bäckerei Kamps GmbH und treibt damit den Aufbau einer der größten Bäckereigruppen in Deutschland voran. Die Finanzierung der Transaktion wurde nach Angaben der beteiligten Unternehmen zur Unterstützung des Erwerbs und der Integration von Kamps in die bestehende Gruppenstruktur strukturiert.
Mit der Einbindung von Kamps entsteht innerhalb der von Argos aufgebauten Plattform ein Filialnetz mit mehr als 400 Standorten in Deutschland. Bereits zuvor hatte der Investor im Jahr 2024 die Karl Schmidt GmbH übernommen und die Gruppe in den Jahren 2024 und 2025 durch weitere Zukäufe erweitert.
Kamps als bundesweite Marke in der Gruppenstrategie
Kamps bringt als etablierte Marke im deutschen Bäckereimarkt eine starke nationale Präsenz sowie ein breites Sortiment an frischen Backwaren in die Gruppe ein. Das Unternehmen kombiniert traditionelle Backhandwerkskunst mit modernen Einzelhandelskonzepten und bedient eine breite, langfristig gebundene Kundschaft in Deutschland.
Im Rahmen der neuen Gruppenstruktur soll Kamps gemeinsam mit Bäckerei Schmidt unterschiedliche Marktsegmente abdecken: Während Kamps als bundesweite Marke positioniert ist, ergänzt Schmidt die Gruppe mit einer regional stark verankerten traditionellen Bäckereistruktur.
Konsolidierung im fragmentierten Markt im Fokus
Der deutsche Bäckereimarkt gilt weiterhin als stark fragmentiert und bietet laut Einschätzung der Beteiligten erhebliches Konsolidierungspotenzial. Argos verfolgt mit der erweiterten Gruppe eine Wachstumsstrategie, die auf organischem Wachstum, der Ausweitung des Filialnetzes sowie selektiven Zukäufen basiert.
Ziel sei es, durch die Bündelung der Marken und Strukturen eine wettbewerbsfähigere Unternehmensgruppe zu schaffen, die Skaleneffekte besser nutzen und Marktchancen gezielter erschließen kann. Gleichzeitig soll die operative Weiterentwicklung der einzelnen Unternehmen vorangetrieben werden.
Finanzierung schafft Flexibilität für weiteres Wachstum
Die im Zusammenhang mit der Transaktion strukturierte Finanzierung dient nach Angaben der Beteiligten insbesondere der Anpassung der bestehenden Kapitalstruktur an die vergrößerte Unternehmensgruppe. Sie soll die Grundlage für die weitere Expansion und Integration der neu hinzugekommenen Aktivitäten schaffen.
Argos betonte in diesem Zusammenhang, dass die Unterstützung durch die beratenden Finanzierungsstrukturen es ermögliche, den Fokus auf die strategische Weiterentwicklung der Gruppe zu legen. Die Finanzierung verschaffe zudem die notwendige Flexibilität für die Umsetzung der geplanten Wachstumsstrategie.
Die arrangierende Bankseite hob hervor, dass die Finanzierung Argos in die Lage versetze, die nächste Phase des Gruppenaufbaus konsequent umzusetzen und die Expansion im Bäckereimarkt weiter voranzutreiben.








