Die Rocket Factory Augsburg hat Alexander Dahm zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. Nach Angaben des Unternehmens folgt der Diplom-Ingenieur auf Indulis Kalnins. Dahm verantwortet fortan die weitere Entwicklung der Firma. Er leitet den Weg zum Erstflug der neuen Trägerrakete. Kalnins bleibt der Firma weiterhin als Berater verbunden. Er wird seine umfassende Expertise künftig weiter in das Unternehmen einbringen.
Der neue Unternehmenschef verfügt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung. Diese sammelte er in der Luftfahrtindustrie und der Raumfahrtindustrie. Zuletzt arbeitete Dahm als Chief Operating Officer bei der Hensoldt Sensors. Dort war er auch Mitglied des Group Executive Committee. In dieser Funktion verantwortete er die gesamte operative Wertschöpfungskette. Dazu zählten die Bereiche Produktion, Einkauf, Qualität und Logistik. Dahm bringt tiefe Expertise aus zahlreichen vorherigen Führungspositionen mit. Er arbeitete bereits bei Airbus Defence and Space und Airbus Operations. Zuvor war er für die Firmen Astrium und Dasa tätig. Er kennt die Branche daher sehr genau. Dieses Wissen hilft bei den kommenden Aufgaben enorm.
Erfolgreicher Aufbau großer Industrieprogramme
Zu seinen bisherigen beruflichen Erfolgen zählt der Aufbau komplexer Industrieprogramme. Er skalierte zudem verschiedene große Verteidigungsprogramme. Dahm entwickelte erfolgreich neue industrielle Produktionskapazitäten. Er führte große internationale Organisationen mit mehreren tausend Mitarbeitenden. Darüber hinaus besitzt er umfassende Expertise in der Industrialisierung. Er kennt sich im Ramp-up-Management und in operativer Exzellenz aus. Auch mit komplexen Raumfahrtsystemen ist der Manager bestens vertraut. Das Luftfahrtunternehmen stärkt mit dieser Personalie seine industrielle und operative Expertise. Die nächsten Wachstumsphasen der Firma sollen so erfolgreich umgesetzt werden. Auch die weiteren Entwicklungsphasen stehen im Fokus der neuen Geschäftsführung. Das gesamte Team profitiert von dieser neuen personellen Aufstellung. Die Firma blickt nun sehr zuversichtlich in die Zukunft.
Große Erwartungen an den neuen Vorsitzenden
Jean-Jacques Dordain ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Firma. „Ich freue mich sehr, Alexander Dahm als neuen CEO an Bord zu haben“, sagt Dordain. Die Firma gewinne einen ausgewiesenen Raumfahrtexperten und Industrieexperten. Dahm sei zudem eine starke Führungspersönlichkeit. Er bringe komplexe Programme erfolgreich in die Umsetzung. Er könne Organisationen durch entscheidende Wachstumsphasen führen. Laut Dordain seien seine Erfahrungen aus dem Ariane-5-Programm von großem Wert. Auch seine Erfahrungen aus leitenden Funktionen bei Airbus helfen der Entwicklung. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team“, sagt Dahm. Ihn beeindrucke die Entschlossenheit und Innovationskraft der Belegschaft. Hier werde mit großer Leidenschaft an einer neuen Raketengeneration gearbeitet. Die europäische Trägerrakete hat eine sehr hohe wirtschaftliche Bedeutung. Man werde gemeinsam die nächsten wichtigen Meilensteine bald erreichen. Der Erstflug der Rakete steht dabei im absoluten Fokus aller Beteiligten. Die Zukunft des Unternehmens soll so weiterhin aktiv und erfolgreich gestaltet werden. Der Markt für Satellitenstarts bietet ein enormes Potenzial für das bayerische Unternehmen. Dieses Potenzial wird von der Geschäftsführung umfassend genutzt.








