Rauch übernimmt Kloster Kitchen

Kloster Kitchen ist Pionier bei funktionellen Getränken wie Ingwer-Shots und stark im Multichannel-Vertrieb; Foto: © Kloster Kitchen

Der international tätige Fruchtsafthersteller Rauch übernimmt die deutsche Functional-Drinks-Marke Kloster Kitchen. Mit der Integration erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio um einen der führenden Anbieter von Bio-Ingwer-Shots im deutschsprachigen Raum, stärkt seine Position im wachstumsstarken Markt für funktionale Getränke und sichert gleichzeitig Marke, Standort und Arbeitsplätze. Die Transaktion wurde durch Patrick Meyerle von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH koordiniert.

Daniel Wüstner; Foto: © Rauch Fruchtsäfte

„Kloster Kitchen ist eine starke Marke, die perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung passt. Die Kombination aus funktionalen Premium-Produkten mit hoher Markenbekanntheit und unserer internationalen Stärke in Produktion, Vertrieb und Marketing schafft beste Voraussetzungen, um die Marke weiterzuentwickeln und international zu wachsen“, kommentierte Daniel Wüstner, Geschäftsführer Rauch Fruchtsäfte, die Transaktion.

Kloster Kitchen: Pionier bei Ingwer-Shots

Kloster Kitchen ist Pionier bei funktionellen Getränken wie Ingwer-Shots und stark im Multichannel-Vertrieb. Foto: © Kloster Kitchen

Mit Kloster Kitchen gewinnt Rauch eine etablierte Premium-Marke, die seit ihrer Gründung 2015 durch Mario Fürst als Pionier im Bereich der Bio-Ingwer-Shots gilt. Sie hat sich mit hochwertigen Bio-Zutaten, einer traditionellen Klosterrezeptur und dem charakteristischen Einsatz echter Ingwerstückchen erfolgreich am Markt positioniert.

Weiteres Wachstum und Standort gesichert

So bleiben der Standort Reichenschwand und 29 Arbeitsplätze erhalten. Denn nach einer Phase starken Wachstums konnten sich die Gesellschafter des Mutterunternehmens Curameo AG nicht über die weitere Finanzierung einigen. Im anschließenden Insolvenzverfahren gelang es Insolvenzverwalter Patrick Meyerle von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, die nachhaltige Zukunftslösung mit Rauch umzusetzen und Kloster Kitchen kann seine erfolgreiche Entwicklung unter dem Dach der RAUCH-Gruppe fortsetzen. Gründer Mario Fürst wird das Unternehmen während der Integrationsphase beratend begleiten. „Gemeinsam ist es gelungen, eine nachhaltige Perspektive für das Unternehmen, seine Mitarbeitenden und die Marke Kloster Kitchen zu schaffen“, sagte Patrick Meyerle, Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt bei PLUTA.

Wachstumspotenzial durch funktionalen Mehrwert und „Healthy Lifestyle“

Rauch ist auf vielen internationalen Märkten mit einer Vielfalt an attraktiven Marken erfolgreich. Foto: © Rauch Fruchtsäfte

Neben der starken Markenpositionierung eröffnet die Übernahme zusätzliche Chancen für die internationale Weiterentwicklung von Kloster Kitchen. Die Kombination aus der ausgeprägten Multichannel-Kompetenz der Marke und der internationalen Vertriebsstärke der RAUCH-Gruppe schafft ideale Voraussetzungen, um neue Märkte, Zielgruppen und Vertriebskanäle zu erschließen. Gleichzeitig stärkt die Akquisition das Innovationsportfolio von Rauch im wachstumsstarken Segment funktionaler Getränke.

Die RAUCH-Gruppe mit Sitz in Rankweil (Österreich) zählt zu den führenden Getränkeherstellern Europas. Das 1919 gegründete Familienunternehmen ist vor allem mit Fruchtsäften und Eistees unter Marken wie Happy Day, Bravo oder Yippy erfolgreich. Mit 16 Produktionsstandorten und sieben Vertriebsniederlassungen in Europa und den USA sind RAUCH-Produkte heute in mehr als 100 Ländern erhältlich. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe mit 3.247 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,809 Mrd. EUR.

Kloster Kitchen zählt zu den Pionieren im Bereich funktionaler Bio-Getränke im deutschsprachigen Raum. Das 2015 von Mario Fürst gegründete Unternehmen mit Sitz in Reichenschwand (Deutschland) wurde insbesondere durch seine Bio-Ingwer-Shots mit echten Ingwerstückchen bekannt. Heute umfasst das Sortiment neben den erfolgreichen Ingwer-Shots weitere funktionale Bio-Getränke.

PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich herausfordernden Situationen, bei der Restrukturierung, bei Transaktionen sowie bei der Sanierung und Fortführung in Krisen oder Insolvenzsituationen. Bei Bedarf übernehmen PLUTA Sanierungsexperten dabei auch Führungsfunktionen in Unternehmen. Seit Gründung 1982 ist PLUTA stetig gewachsen und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien und Italien.

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Eva Rathgeber ist Chefredakteurin der Unternehmeredition und verfügt über langjährige Erfahrung in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation. Inhaltlich liegt ihr Fokus auf Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Investitionen, Private Equity, M&A, Nachfolge, Digitalisierung und Innovation.

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