Der Maschinenbauer J.G. Weisser GmbH verzeichnet nach einem Management-Buy-out neue internationale Auftragseingänge. Die Kunden für die hochpräzisen Maschinenlösungen kommen aus Europa und Asien. Dieser Bestelleingang folgt auf das Ende eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Dieses Verfahren dauerte insgesamt 21 Monate an. Anfang Juli 2026 wurde die Übernahme durch vier langjährige Führungskräfte offiziell beurkundet. Die Resonanz der internationalen Märkte zeigt laut dem Unternehmen eine Bestätigung des strategischen Kurses. Die Firma agiert nun wieder als eigenständiger Akteur am Markt.
Fokus auf Eigenständigkeit zeigt Wirkung
Das Vertrauen der weltweiten Kundschaft hat sich nach dem Neustart bestätigt. Ansgar Lienert leitet als CEO und einer der vier Gesellschafter die Geschicke des Unternehmens. Lienert zeigt sich mit der aktuellen geschäftlichen Entwicklung sehr zufrieden. „Wir freuen uns außerordentlich, dass unsere geschäftliche Strategie so schnell und sichtbar aufgeht“, sagt Lienert. Das Fachwissen der Belegschaft und der wirtschaftliche Kern von J.G. Weisser bleiben international gefragt. Die neuen Aufträge aus Europa und Asien belegen das Vertrauen der Kunden. Der Maschinenbauer kann nun vollkommen eigenständig und agil handeln.
Wachstum im Bereich der Maschinenüberholung
Neben dem Neumaschinengeschäft entwickelt sich auch das After-Sales-Geschäft positiv. Einen starken Aufschwung erlebt der Hersteller bei der Maschinenüberholung. Dieses Segment umfasst das sogenannte Retrofit von Präzisions-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren. Die Generalüberholung der Anlagen auf ein hohes Qualitätsniveau entspricht den aktuellen Marktanforderungen. Viele Kunden entscheiden sich nach Angaben des Unternehmens für diese Form der Wirtschaftlichkeit. Durch gezielte Überholungen lässt sich der Lebenszyklus der Maschinen deutlich verlängern. Zudem steigt die Produktivität der bestehenden Anlagen durch diese Maßnahmen signifikant. Dieser Trend bescherte dem Spezialisten bereits weitere Aufträge im After-Sales-Bereich.
Sicherung der Arbeitsplätze am Standort
Der vollzogene Neustart sichert die rund 150 Arbeitsplätze am Standort in St. Georgen langfristig ab. Das Unternehmen hat sein Portfolio gezielt diversifiziert. Diese Maßnahme dient der Absicherung gegen künftige Marktschwankungen. Der Maschinenbauer bedient heute verschiedene Branchen mit seinen Lösungen. Dazu gehören die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft und der Schiffsbau. Auch Kunden aus der Rüstung und der Medizintechnik werden beliefert. Zu den Abnehmern zählen ferner Firmen aus der Luftfahrt. Die Ursprünge des Schwarzwälder Betriebs reichen bis in das Jahr 1830 zurück.
Neue Maschinenplattform








