WK Metall: Insolvenzplan gebilligt, Arbeitsplätze bleiben erhalten

Foto: © Rifqi - stock.adobe.com

Die Gläubiger der WK Metall GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Neuenbürg haben einstimmig dem Insolvenzplan für den Spezialisten für CNC-Blechbearbeitung zugestimmt. Das zuständige Gericht Pforzheim hat den Plan im Anschluss genehmigt. Damit bleiben der Standort und alle knapp 30 Arbeitsplätze erhalten, und das Unternehmen kann seinen Sanierungsprozess zügig abschließen.

Neue Geschäftsführung übernimmt das Unternehmen

Den Geschäftsbetrieb übernehmen der bisherige Geschäftsführer und Gesellschafter Michael Wagner sowie der IT-Unternehmer Jean-Pierre Walter aus Kämpfelbach. Der Geschäftsbetrieb wurde während des gesamten Insolvenzverfahrens, das im Januar 2026 begann, ohne Einschränkungen aufrechterhalten. Bestandskunden hielten dem Unternehmen die Treue, zugleich konnten auch neue Aufträge gewonnen werden, was die wirtschaftliche Basis für den anstehenden Neustart zusätzlich stärkt.

WK Metall: Fertigungspartner für industrielle Blechbearbeitung

WK Metall ist ein spezialisierter Fertigungspartner für industrielle Blechbearbeitung mit Sitz in Neuenbürg. Das Leistungsspektrum reicht von CNC-Laserschneiden über Biegen, Schweißen und mechanische Nachbearbeitung bis hin zur Herstellung kompletter Baugruppen und Gehäuse. Zu den belieferten Branchen zählen unter anderem Maschinenbau, Fahrzeugtechnik sowie Elektro- und Gehäusetechnik, wodurch das Unternehmen ein breites Kundenspektrum aus unterschiedlichen Industriezweigen bedient. Mit seinem modernen Maschinenpark und der langjährigen Fertigungserfahrung positioniert sich WK Metall als verlässlicher Partner für Einzelteile ebenso wie für Serienfertigung nach Kundenzeichnung.

Als Insolvenzverwalter begleitete Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun das Verfahren und sorgte dafür, dass der Geschäftsbetrieb während der gesamten Verfahrensdauer stabil weitergeführt werden konnte. Die einstimmige Zustimmung der Gläubiger sowie die zügige gerichtliche Genehmigung gelten als deutliches Signal dafür, dass die gefundene Lösung von allen Beteiligten breit mitgetragen wird.

Autorenprofil
Chefredakteurin at  | Website

Eva Rathgeber ist Chefredakteurin der Unternehmeredition und verfügt über langjährige Erfahrung in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation. Inhaltlich liegt ihr Fokus auf Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Investitionen, Private Equity, M&A, Nachfolge, Digitalisierung und Innovation.

Vorheriger ArtikelCISEG übernimmt Mehrheit an Deppe & Stücker
Nächster ArtikelVom Schutzrecht zum Wachstumstreiber