Mitarbeitergenerationen haben Priorität

In den vergangenen Jahren wurde Employer Branding vor allem mit Hinblick auf die Generation Y diskutiert. Das ist einseitig. Wie können Firmen alle drei Mitarbeitergenerationen personalstrategisch einbinden – Baby Boomer, Generation X und Generation Y?

Auch im Hinblick auf die entscheidungsrelevanten Faktoren bei der Arbeitgeberwahl ist eine große Ähnlichkeit zwischen den Mitarbeitergenerationen festzustellen. Die Unterschiede liegen oft in den Konnotationen zu den jeweiligen Begrifflichkeiten. Das Selbstverständnis der drei Generationen ist damit gar nicht so weit voneinander entfernt. Die Gräben zwischen den Altersschichten sind in vielen Unternehmen trotzdem beachtlich und führen zu Unverständnis der Mitarbeiter untereinander.

Herausforderungen der Zusammenarbeit

Für die Zusammenarbeit der drei Mitarbeitergenerationen gibt es eine Reihe kritischer Erfolgsfaktoren: Alle drei Generationen wollen einen Beitrag für ihren Arbeitgeber leisten. Sie suchen für sich den idealen und passenden Arbeitgeber. Sowohl die Jungen als auch die Älteren streben die maximale Erfüllung ihrer Vorstellungen und Präferenzen an. Das ist nicht nur ein typisches Merkmal der jungen Generation. Dies bedeutet aber auch einen gewissen Egoismus der einzelnen Generationen und somit auch der einzelnen Mitarbeiter. Diesen Egoismus gilt es auszugleichen durch die Arbeit in Teams, deren einzelne Persönlichkeiten zusammenpassen. Das ist auch eine diagnostische Frage, die die Personalarbeit lösen muss.

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