Digitalisierung von Unternehmen (© fotolia/kentoh)
Alles anders: Die Digitalisierung von Unternehmen ist ein umfassender Prozess.

Sich der Digitalisierung zu verweigern, bedeutet nicht Stillstand, sondern Untergang. Das ist aber noch nicht bei allen deutschen Unternehmen angekommen. Ein Zitat von Henry Ford beschreibt immer noch sehr treffend deren Situation : „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ 

Moderne Technologieunternehmen wie Nokia oder Motorola galten lange als Gewinner in ihrer Branche, ja sogar Vorbilder im internationalen Wettbewerb. Wer hätte gedacht, dass Apple den Handymarkt mit dem Smartphone, dem iPhone neu definiert. Die Realität holte die ehemaligen Marktführer schnell ein. Wie so viele andere große Marken gehören sie zu den Verlierern der Digitalisierung. Denken Sie an die Hersteller von Plattenspielern und Vinylplatten, Musikkassetten, analogen Telefonen, Taschenrechnern, Schreibmaschinen. Als Anfang der 90er das Internet Deutschland langsam eroberte, galt zunächst der olympische Gedanke. Es hieß „dabei sein ist alles“. Marketingbudgets wurden verlagert, um sich einen Platz im World Wide Web zu sichern. Hier konnte jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten partizipieren.


Spielregeln der digitalen Welt

Wenn diese Situation noch immer den aktuellen Stand der Digitalisierung Ihres Unternehmens beschreibt, dann halten Sie es wie Henry Ford. Der olympische Gedanke allein reicht nicht mehr, die digitale Transformation läuft nicht „mal so nebenbei“. Die richtige Strategie und konsequente Umsetzung sind für den Erfolg jedes Unternehmens eine Grundvoraussetzung.

Auch in Ihrem Kunden- und Lieferantenumfeld wird es Gewinner und Verlierer der digitalen Transformation geben. Damit stellt sich für jedes Unternehmen die Frage, welche Kunden, Lieferanten und Vertriebsketten mittel- und langfristig noch zur Verfügung stehen werden. Und umgekehrt – welche Anforderungen werden die verbliebenen, dann erfolgreichen Geschäftspartner an das eigene Unternehmen haben? Es ist an der Zeit, an der Digitalisierung teilzunehmen. Auch wer heute noch sorglos auf sein bewährtes und gutes Geschäftsmodell vertrauen kann, wird nicht darum herumkommen, Prozesse und Organisation den digitalen Anforderungen anzupassen, um dem Wettbewerb eine Spur vorauszubleiben.