Höchste Präzision, keine Grat- oder Materialrückstände: Die 3D-Micromac AG aus Chemnitz produziert Maschinen für die Mikrolaserverarbeitung.

Die fortschreitende Miniaturisierung in der Elektronik- und Halbleiterverarbeitung und bei der Herstellung medizinischer Instrumente verlangt immer wieder nach neuen Lösungen. Die 3D-Micromac AG entwickelt Fertigungstechnologien und konnte in den vergangenen Jahren international expandieren. Dazu trug maßgeblich die Finanzierung durch die MBG Sachsen bei. 

Feinste, hauchdünne Folien und immer kleinere Elemente bzw. Strukturen – für das menschliche Auge sind Fehler hier kaum noch zu sehen. Wenn aber diese Materialien nicht präzise und rückstandsfrei hergestellt oder bearbeitet werden, hat das Auswirkungen auf die Qualität der Produkte. Das nicht Sichtbare kann die Funktionsfähigkeit enorm beeinträchtigen. Höchste Präzision, keine Grat- und Materialrückstände – das ist das, was gefragt wird und weshalb die Lasermikrobearbeitung immer stärker im Kommen ist. Die 3D-Micromac AG in Chemnitz entwickelt und produziert innovative Maschinen für die Lasermikrobearbeitung, sowohl für den industriellen Einsatz als auch für Forschungszwecke. Grundlegende Bearbeitungsformen sind hierbei das Mikrobohren, Signieren, Schneiden, die 2D- und 3D-Strukturierung sowie das Markieren von unterschiedlichsten Materialien und dünnen Schichten.

3D-Micromac gewann 2013 den Solar Industry Award in der Kategorie Thin-Film Innovation für ein neues System zur Bearbeitung von Dünnschichtmodulen. In der Medizintechnik ist die Herstellung von Instrumenten und Implantaten durch immer kleiner werdende Strukturen und höchste Präzision gekennzeichnet. Herkömmliche Fertigungstechnologien stoßen hier zunehmend an ihre Grenzen.