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Schlagwort: Private Equity

Family Offices als Finanzierungspartner

Angesichts der Marktturbulenzen der letzten Jahre und der verschärften Kontrollauflagen sind die meisten Bankinstitute damit beschäftigt, ihre Bilanzen zu bereinigen. Die Kreditvergabe haben sie zunehmend eingeschränkt. Der Mittelstand muss sich daher seit geraumer Zeit nach alternativen Finanzierungspartnern umsehen, um die notwendigen Mittel für sein Wachstum aufnehmen zu können.

Scholpp AG: Industriemontage-Spezialist wächst mit der Globalisierung

Was Globalisierung bedeutet, zeigt exemplarisch die Scholpp AG in Stuttgart: Das Unternehmen, einst ein regionaler Krandienstleister, bringt komplette Maschinen und Anlagen von hier nach dort. Da solche Verlagerungen international immer mehr gefragt sind und zudem die Nachfolge zu klären war, haben die Eigentümer die Private-Equity-Gesellschaft Odewald als Beteiligungspartner ins Boot geholt. Die Kapitalbasis von Scholpp wurde damit so gestärkt, dass viel Spielraum für neues Wachstum im Kerngeschäft der weltweiten Industriemontage und auch für Firmenübernahmen besteht.

Private Equity hilft aus der Gesellschafterfalle

So war es im Fall des 1991 gegründeten Elektronik- und Funktechnik-Spezialisten Digades GmbH im sächsischen Zittau: Einem der Eigentümer, Lutz Berger, war das Unternehmen besonders ans Herz gewachsen, er hatte mit ihm große Pläne – aber die übrigen Mitgesellschafter waren zurückhaltender. Mit Hilfe einer Private-Equity-Gesellschaft gelang Berger die Wende. Er holte die genossenschaftliche VR Equitypartner GmbH in Frankfurt/Main, früher DZ Equity Partner, ins Boot – und schon nach vier Jahren war er Alleineigentümer.

Tabletten für die ganze Welt

Andreas Greither sieht in der Lohnherstellung einen Riesenmarkt für die Zukunft. In der Pharmabranche hat er es mit seinem Unternehmen Dragenopharm vorgemacht. Die Aenova-Gruppe, die mit Hilfe der Private-Equity-Gesellschaft Bridgepoint 2008 durch Fusion mit der Firma seines Bruders Peter Greither, Swiss Caps, entstanden ist, hat die Produktionsform des Outsourcing inzwischen kräftig auf andere Länder ausgeweitet. Nach ihrem Weiterverkauf an den Finanzinvestor BC Partners wird die internationale Strategie weiter vorangetrieben.

Wenn Minderheitsgesellschafter einsteigen

Hat sich ein mittelständischer Unternehmer entschieden, einen Minderheitsgesellschafter an seinem Unternehmen, oftmals dem Lebenswerk, zu beteiligen, bedeutet das eine große Zäsur und für beide Seiten eine große Herausforderung. So erwarten professionelle Beteiligungskapitalgeber, so genannte Private Equities (PE), etwa ein Controlling und Reporting im State of the Art. Oder sie fordern, die Umstellung von auf den Mehrheitseigner zugeschnitten Kundennetzwerken auf potenzialanalytisch aussichtsreiche Kernzielgruppen.

Mit Beteiligungskapital auf Wachstumskurs

Der „Werkzeugkasten der Natur“ hält viele Mikroorganismen, Enzyme und Naturstoffe bereit, die bisher künstlich hergestellte Produkte ersetzen oder ergänzen können. Auf Basis der in der Natur vorhandenen Lösungen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG innovative Produkte u. a. für die Chemie-, Kosmetik- und die Nahrungsmittelbranche. Finanzielle Partner des Biotech-Unternehmens sind Beteiligungsgesellschaften wie die MIG AG und die MBG Hessen.

Mit Private Equity zum Marktführer

Hoch hinauf geht es mit der Stuttgarter Unternehmensgruppe Mateco: Sie ist Marktführer unter den Vermietern von Arbeits- und Hebebühnen. Diese Position hat sie mit starker Unterstützung der Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie errungen, die vor fünf Jahren die Kapitalmehrheit erworben und den Ausbau maßgeblich mit vorangetrieben hat.

Neuer Schwung durch Minderheitsbeteiligung

Mit ihren gleichermaßen funktionellen wie modischen Handschuh- und Bekleidungskollektionen für den Ski- und Radsport gehört die Franz Ziener GmbH & Co. KG zu den führenden Anbietern in Europa. Auch für die Vorbereitung der Nachfolge hat das mittelständische Unternehmen die passende Lösung gefunden. Mit der Hannover Finanz Gruppe nahm die Familie einen starken Partner in den Gesellschafterkreis auf und beteiligte gleichzeitig das Management am Unternehmen.

Erfolgreiche Nachfolgeregelung mit Private Equity

Entscheidungen von großer Tragweite wollen sorgfältig geprüft werden. Diese Weisheit hat sich auch bei der Toga Food SA aus dem schweizerischen Wangen bewahrheitet. CEO Thomas Gabathuler konnte sich vor allem auf sein Bauchgefühl verlassen, als er sich mit dem von Orlando Management beratenen Fonds Special Situations Venture Partners III (SSVP) den richtigen Partner für eine erfolgreiche Nachfolgeregelung ins Boot holte. Für den Fonds ist Toga Food, führender Schweizer Importeur von Back- und Süßwaren, ein Erfolg versprechendes Investment in einem speziellen Marktsegment.

Der richtige Umgang mit Krisensituationen

In heutiger Zeit haben viele mittelständische Unternehmen – neben den Familiengesellschaften–- oft Finanzinvestoren als Gesellschafter mit an Bord, häufig als Mehrheits- oder auch als Minderheitsgesellschafter. Der Einfluss von Private-Equity-Investoren auf die finanzielle Performance ihrer Portfolio-Unternehmen basiert zum Großteil auf der Umsetzung effizienter Corporate-Governance-Strukturen und der Disziplinierung des Managements hinsichtlich der Erreichung finanzieller Zielvorgaben. Dabei besteht eine Hauptaufgabe von Private-Equity-Investoren darin, die richtige Management-Konstellation zu schaffen, um die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen. Eine gründliche Due Diligence, im Hinblick auf die Fähigkeit des Managements, den Plan auch ausführen zu können, ist dabei von existenzieller Bedeutung.

Wechsel des Investors

Seit Sommer 2010 gehört der Berliner Audio-Spezialist Teufel mehrheitlich dem Private-Equity-Investor HGCapital. Der finanzierte nicht nur den Ausbau des Produktspektrums, sondern versteht sich als „aktiver Sparringspartner“ des Managements. Das gemeinsame Ziel ist klar: Teufel soll signifikant wachsen.

“Der Investor kann als Mediator wirken”

Welche Erfahrungen Familienunternehmer mit Minderheitsbeteilungen machen, hat die Stiftung Familienunternehmen gemeinsam mit dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) an der Technischen Universität München (TUM) untersucht. Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen spricht im Interview über die Studienergebnisse und das Verhältnis von Familienunternehmen und Private Equity-Gesellschaften.