Mittelständische Beteiligungsgesellschaften legen Jahresergebnis vor

Im Jahr 2017 investierten Mittelständische Beteiligungsgesellschaften (MBG‘en) 151 Mio. Euro in mittelständische Unternehmen. Weitere 31 Mio Euro sollen über spezielle Beteiligungsprogramme dazukommen. Damit sehen sich die 15 Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften, die im Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) organisiert sind, als wichtiger  Eigenkapitalpartner für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Mit den investierten 151 Mio.  Euro gingen die MBG´en 487 Beteiligungen ein. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es 185 Mio. Euro beziehungsweise 578 Beteiligungen. Daneben gibt es für Unternehmen verschiedene regionale Beteiligungsfonds sowie das Mikromezzanin-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums, aus dem Existenzgründer und kleine Unternehmen bis zu 50.000 Euro erhalten. Aus diesem wurden im vergangenen Jahr weitere rund 320 Kleinstunternehmen mit 11 Mio. Euro finanziert. Insgesamt konnten damit rund 800 Beteiligungen direkt oder über die diversen Programme umgesetzt werden.

Beteiligungsvolumen der MBG´en beträgt insgesamt 1 Mrd. Euro

Mittelständische Beteiligungsgesellschaften investieren seit mehr als 40 Jahren in kleine und mittlere Unternehmen, in der Regel mit stillen Beteiligungen (eigenkapitalnahes Mezzanine-Kapital) oder Minderheitsbeteiligungen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Wachstumsprojekte und Unternehmensnachfolgen, aber auch Start-Ups und Gründungen. Seit ihrem Bestehen finanzierten die Gesellschaften zusammen rund 15.000 Unternehmen mit rund 4,3 Mrd Euro. Aktuell sind die MBG’en an mehr als 2.900 Unternehmen mit knapp 1 Mrd. Euro beteiligt. Als Selbsthilfeeinrichtungen der regionalen Wirtschaft investieren sie im eigenen Bundesland und wollen dabei wettbewerbsneutral finanzieren.

Die Statistik für den gesamten deutschen Beteiligungskapitalmarkt wurde Ende Februar veröffentlicht und steht unter www.bvkap.de zum Download.