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Der Bielefelder Hemden- und Blusenhersteller Seidensticker befindet sich in einem Verkaufsprozess. Das Familienunternehmen bestätigte entsprechende Informationen gegenüber dem manager magazin. Demnach wird ein strategischer Investor gesucht, der die Mehrheit an dem Traditionsunternehmen übernehmen und frisches Kapital einbringen soll.
Verluste von mehr als 42 Mio. EUR
Seidensticker steht seit mehreren Jahren wirtschaftlich unter Druck. Seit 2019 summierten sich die Verluste laut Medienberichten auf mehr als 42 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2024/25 stieg der Umsatz zwar auf knapp 112 Mio. EUR, unter dem Strich stand jedoch erneut ein Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. EUR. Belastet wurde das Unternehmen unter anderem durch die Folgen der Coronapandemie, Veränderungen im Markt für Businessbekleidung und den Verlust der Camel-Active-Masterlizenz.
Umsatz soll bis 2030 deutlich steigen
Mit einem neuen Mehrheitsgesellschafter will Seidensticker wieder auf Wachstumskurs kommen. Laut Verkaufsunterlagen soll der Umsatz bis 2030 auf rund 230 Mio. EUR steigen. Zu möglichen Interessenten oder zum Zeitplan des Verkaufs äußerte sich das Unternehmen bislang nicht.








