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SCHLAGWORTE: Themenwochen „Familienunternehmen und Stiftung“

Mehr Miteinander wagen

Am 25. März fanden sich in der Münchner Niederlassung der Berenberg Bank rund 30 Unternehmer und Engagierwillige ein, um sich gemeinsam Gedanken über die Herausforderung schlechthin zu machen: die Verbesserung unseres Bildungssystems. Eingeladen hatte die werte aus bildung gGmbH.

„Mir war wichtig, ein Statement abzugeben“

Als Rentner hat sich Horst Rohde im Alter von 66 Jahren noch lange nicht gesehen. Nach dem Teilverkauf seines Vertriebsunternehmens für Kosmetika und Parfum war für ihn schnell klar, was er mit der neu erhaltenen Freiheit anfangen würde.

„Ich wollte nicht weiter die Rendite maximieren“

Einst gründete er die Private-Equity-Gesellschaft Delta Equity Consult, später entschied er sich zur Gründung einer Stiftung: Im Interview erzählt Dr. Bernard Eßmann von seinem Wandel vom Unternehmer zum Philantropen.

Was will ich weitergeben?

Deutschland wird zur Erbengesellschaft und nur ein Viertel der Menschen hat ein Testament. Das Thema Tod ist ein Tabu – Deutschland lebt im Hier und Jetzt. So kann es nicht weitergehen, ist das Fazit einer interdisziplinären Tagung zum Thema „Lebenssinn und Erbe“ in der Münchner Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung am 27. und 28. Mai.

Langfristigkeit vor Spontanaktionen

Welche Strategie eine Stiftung verfolgt, hängt entscheidend von ihrer Gründungsmotivation ab: Gilt die Organisation der Nachfolgeregelung, der finanziellen Absicherung der Familie oder soll diese das Unternehmen vor einer Zersplitterung schützen, so stehen das Vermögen, Mitarbeiter und Anspruchsgruppen des Unternehmens sowie die Familie im Fokus der Strategieplanung.

Stiftung, fertig, los?

Wer den Gedanken trägt, sich als Stifter zu engagieren, kann durch die Vielzahl der Möglichkeiten leicht verunsichert werden: Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind zahlreich und die Formen, sich einzubringen, kaum überschaubar.

Das philanthropische Gesellenstück

Einst war glaubwürdiges bürgerschaftliches Engagement ein Abgrenzungsmerkmal idealistisch angehauchter Unternehmer. Inzwischen etabliert es sich zu einem Standard, dessen Nicht-Einhaltung zunehmend nachteilige Aufmerksamkeit bringt. Kooperationen mit Stiftungen und gemeinnützigen Initiativen sind für kleine und mittelgroße Unternehmen daher eine gute Möglichkeit.

So geht „Family Philanthropy“

Immer mehr Unternehmerfamilien entdecken gemeinsames gesellschaftliches Engagement als Weg, ihre jüngere Generation an die Übernahme von Verantwortung heranzuführen, auf das Familienerbe vorzubereiten und zur Identifikation mit dem Unternehmen beizutragen.

Wenn der Junior kein Juniorinhaber wird

Setzt der Unternehmer eine Stiftung als Nachfolger in seine Gesellschafterstellung ein, so kann er damit die Substanz seines Lebenswerks über Generationen hinweg sichern und gleichzeitig die Erträge daraus zur Versorgung der Familie oder für andere Zwecke vorsehen. Will der Unternehmer möglichst weitgehend verhindern, dass sich Erben über die ihm wichtigen Grundentscheidungen hinwegsetzen können, so bietet sich in erster Linie eine rechtsfähige Stiftung an. Treuhandstiftungen sind dagegen normalerweise allenfalls als Übergangslösungen geeignet.

In sieben Schritten zum Lebenswerk

Mit einem zweistündigen Beratungsgespräch und dem Ausfüllen von ein paar Formularen ist es nicht getan: Ein so wichtiges und im Leben oft einzigartiges Ereignis wie die Stiftungserrichtung nimmt einige Zeit in Anspruch.

Welche Stiftungsformen eignen sich für Familienunternehmen?

Die Herren Cramer, Drews und Wettlaufer haben gezeigt, wie es funktioniert: Vor zwei Jahren errichtete jeder von ihnen eine rechtsfähige gemeinnützige Stiftung und brachte zwei Millionen Aktien an der SMA Solar Technology AG ein.
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