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SCHLAGWORTE: Internationale Märkte

Go East?

Viele, auch gerade mittelständische, Unternehmen haben bereits den Weg ins Reich der Mitte gewagt. Andere stehen derzeit vor der Frage, ob sich ein Investment wirklich „lohnt“. Es locken neue Absatzmärkte und günstigere Kostenstrukturen. Davor aber steht der richtige Weg nach China – die eine Lösung gibt es nicht, jeder Fall muss für sich betrachtet werden.

Newcomer Myanmar

Am 1. November wurde in Myanmar ein neues Gesetz für ausländische Investitionen durch das Parlament verabschiedet und am folgenden Tag durch den Staatspräsidenten Thein Sein genehmigt und damit in Kraft gesetzt. Voraus gingen monatelange zähe Verhandlungen der verschiedenen politischen Fraktionen untereinander. Eine zuvor vom Parlament verabschiedete Gesetzesversion wurde von Thein Sein nicht genehmigt, weil sie nicht so investitionsfreundlich war, wie er dies für den benötigten Investitionsschub aus dem Ausland für erforderlich hielt. Mit der neuen Umsetzung des Gesetzes sind nun viele Erleichterungen in Sicht.

Wachstumschancen auf neuen Märkten

Um dauerhaft mit dem Lauf der Zeit und der fortschreitenden Globalisierung mithalten zu können, muss sich jedes Unternehmen ab einer bestimmten Umsatzgröße Internationalisierungsstrategien öffnen. Für deutsche Unternehmen lautet hier der erste logische Gedanke Europa, gefolgt von den USA, China und den BRIC-Staaten. Durch die hohe Verschuldung der Industrieländer wird die wirtschaftspolitische Weltordnung jedoch zunehmend durcheinandergewürfelt. Davon könnten die relativ wenig erschlossenen Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern profitieren.

Binnenmarkt- statt Exportorientierung

Ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 7,5% würde in westlichen Volkswirtschaften Jubel hervorrufen – im Falle Chinas dagegen wird diese Zahl vielfach skeptisch gesehen. „China verliert als weltweiter Wachstumstreiber an Schwung“ – so kommentiert die Wirtschaftspresse die aktuelle Entwicklung. Gibt es vielleicht sogar ein „hard landing“ für die chinesische Wirtschaft? Nein, denn bei einer längerfristigen Betrachtung gibt es gute Gründe für die Einschätzung, dass der chinesische Markt in den nächsten Jahren für den deutschen Mittelstand weiterhin interessant bleibt, vielleicht sogar noch mehr an Attraktivität gewinnen wird.

„Verstärkte Bewegung gen Osten“

Die Staaten Osteuropas gelten als wichtige Produktionsstätten und Absatzmärkte für deutsche Unternehmen. Im Interview spricht Prof. Lindner über Chancen und Herausforderungen des Mittelstandes, die bedeutendsten Länder sowie die Konjunkturaussichten in Osteuropa.

„Asien ist weit mehr als China und Indien“

Die zehn ASEAN-Staaten sind dabei, eine bedeutende Region im Welthandel zu werden. Die enorm wachsende Mittelschicht und ein daraus resultierender Bedarf an Konsumgütern, Dienstleistungen, Produktionsanlagen und Infrastruktur bieten großes Potenzial für den deutschen Mittelstand. Im Interview spricht Dr. Axel Stepken, ASEAN-Sprecher der Deutschen Wirtschaft und TÜV-Süd-Chef, über Chancen im ASEAN-Raum, das geplante Freihandelsabkommen der EU sowie die Aktivitäten des TÜV Süd in der Region.

Unsicherer Ausblick

Die Entwicklung der Weltwirtschaft ist von zunehmender Unsicherheit geprägt. Die Schuldenkrise in Griechenland, weiterer Euro-Länder und in den USA sorgt für massive Turbulenzen an den Finanzmärkten. Eine Sanierung der hochverschuldeten Staatshaushalte ist notwendig, um das Vertrauen wiederherzustellen.

Deutscher Mittelstand interessanter Partner für Russland

Deutsche Familienunternehmen werden als attraktive Partner für aufstrebende russische Regionen gesehen. Gesucht wird vorrangig nach kooperationswilligen Partnern, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und mit deren Hilfe sich die russischen Regionen weiter entwickeln können.

„Die meisten Märkte haben sich stabilisiert“

Seit dem 1. Dezember steht Metro-Chef Dr. Eckhard Cordes an der Spitze des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Im Interview spricht er über die Auswirkungen der Krise auf Osteuropa, das Engagement deutscher Unternehmen und neue Märkte mit Zukunftspotenzial

„Asien ist und bleibt ein zugkräftiger Motor der Weltwirtschaft“

Seit Juli 2010 steht Siemens-Chef Peter Löscher an der Spitze des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA). Im Interview spricht er über den Stellenwert Asiens nach der Wirtschaftskrise, das Reizthema "China und Rohstoffe" sowie Förderinstrumente, die dem Mittelstand das Auslandsengagement erleichtern.

„Deutschland ist das Mekka des Global Engineering“

Der indische Unternehmer Atul Khanna ist seit 2003 mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Deutschland präsent und mit beiden Kulturen bestens vertraut. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen, die größten Potenziale für indische Firmen in Deutschland sowie darüber, warum Unternehmer andere Länder nicht nur als Märkte, sondern als Partner sehen sollten.
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