Reverion erhält 175 Millionen US-Dollar in Series-B-Finanzierung

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Das Energy-Tech-Unternehmen Reverion hat 175 Millionen US-Dollar in einer Series-B-Finanzierungsrunde eingesammelt. Mit dem Kapital soll die industrielle Produktion ausgebaut und ein neuer Standort in Deutschland entstehen.

Mit der Series-B-Runde soll Reverion den Schritt in die industrielle Serienproduktion beschleunigen

Die Finanzierungsrunde wurde vom europäischen Deeptech- und Klimafonds Kembara als Lead Investor angeführt. Neu beteiligt sind unter anderem Allianz, KfW Capital, Aurum Impact und Carbon Equity. Auch die bisherigen Investoren Extantia, Energy Impact Partners, UVC Partners, European Innovation Council Fund, alfa8 und Possible Ventures beteiligen sich erneut.

Reverion entwickelt Brennstoffzellenkraftwerke, die aus Gas Strom erzeugen und zugleich eine flexible Energiespeicherung ermöglichen. Die Technologie kann nach Angaben des Unternehmens zudem CO₂-negativ betrieben werden. Die Nachfrage kommt insbesondere aus energieintensiven Industrien und dem Bereich der Rechenzentren.

Ein neuer Produktionsstandort in Deutschland soll bis zu 800 Arbeitsplätze schaffen

Mit dem frischen Kapital will Reverion die Serienproduktion seiner Technologie weiter hochfahren. Geplant ist außerdem ein neuer Produktionsstandort in Deutschland mit einer jährlichen Fertigungskapazität von 250 Megawatt. Dort sollen bis zu 800 Arbeitsplätze entstehen.

Die Finanzierung markiert damit eine weitere Entwicklungsstufe für das als Spin-off der Technischen Universität München entstandene Unternehmen. Neben der Ausweitung der Produktion soll das Kapital auch die Erschließung weiterer internationaler Märkte ermöglichen.

GÖRG begleitet Reverion bei Finanzierung und operativen Rechtsfragen

Bei der Series-B-Finanzierung wurde Reverion rechtlich von der Wirtschaftskanzlei GÖRG beraten. Die Federführung lag beim Münchener Partner Sebastian Frech. Das Beratungsteam war neben Finanzierungsthemen auch mit vertragsrechtlichen und operativen Fragen befasst, insbesondere bei Lieferanten- und Kundenverträgen.

Frech bezeichnete die Finanzierung als wichtigen Schritt für die Skalierungsphase des Deeptech-Unternehmens. Neben ihm gehörten Max Zeisler, Judith Burggraf, Moritz von Limburg, Dr. Adalbert Rödding, Dr. Karl-Georg Küsters und Metehan Uzunçakmak zum GÖRG-Beratungsteam.

Mit der neuen Finanzierung stehen bei Reverion nun vor allem der Aufbau industrieller Fertigungskapazitäten, die Erschließung weiterer Märkte und die Skalierung der Brennstoffzellentechnologie im Mittelpunkt.

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Eva Rathgeber ist Chefredakteurin der Unternehmeredition und verfügt über langjährige Erfahrung in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation. Inhaltlich liegt ihr Fokus auf Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Investitionen, Private Equity, M&A, Nachfolge, Digitalisierung und Innovation.

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