Investitionen in Innovation und Produktentwicklung
Parallel zur strukturellen Neuausrichtung investiert die Horst Brandstätter Group gezielt in Innovation und Produktentwicklung: Mit der erfolgreichen Neuvorstellung von „Playmobil hi!“ auf der diesjährigen Spielwarenmesse hat Playmobil seinen Anspruch unterstrichen, durch neue Produktkonzepte, technologische Weiterentwicklung und eine konsequente Produktoffensive nachhaltig zu wachsen.
Standorte der Verwaltung und Logistik nicht betroffen
Von der Produktionsverlagerung sind rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Dietenhofen betroffen. Der Standort bleibt mit der Fertigung der Marke Lechuza weiterhin als Teil der Produktionsstruktur der Horst Brandstätter Group erhalten. Unverändert bleiben die Standorte der Logistik in Herrieden und der Verwaltung in Zirndorf einschließlich Marketing und Produktorganisation der Marke Playmobil.
Schritt soll Wettbewerbsfähigkeit gewährleisten
Die Entscheidung folgt auf Basis einer umfassenden Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren sind die Produktionskosten in Deutschland deutlich gestiegen. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Playmobil langfristig zu sichern und die wirtschaftliche Stabilität der Unternehmensgruppe zu gewährleisten, werde die Fertigung samt Produktionsanlagen in den kommenden Monaten verlagert, hieß es in der Mitteilung.
Verlagerung soll bis Ende Juni abgeschlossen sein
Die Belegschaft sei am 3. Februar in einer außerordentlichen Versammlung über die Veränderungen informiert worden. Der konstruktive Austausch mit der Arbeitnehmervertretung habe bereits begonnen. Die Unternehmensleitung werde gemeinsam mit dem Betriebsrat über eine sozialverträgliche Umsetzung verhandeln, einschließlich der Einrichtung einer Transfergesellschaft.
Die Produktionsverlagerung soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.





