Die 500 größten Familienunternehmen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren großzügig eingestellt. Die Zahl der Beschäftigten, die für familiengeführte Unternehmen arbeiten, erhöhte sich im Zeitraum zwischen 2006 und 2014 um 19 Prozent auf nunmehr 3,17 Millionen Arbeitnehmer. Dieses Ergebnis geht aus einer neuen Studie der Stiftung Familienunternehmen hervor. Die Berechnungen führten das Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sowie das Institut für Mittelstandsforschung (ifm) durch.

Die Unternehmen in Familienhand haben damit in den vergangenen Jahren anteilig mehr Menschen eingestellt als andere Unternehmen. Volkswirtschaftlich betrug der Anstieg der Beschäftigung 14 Prozent, bei den nicht-familiengeführten DAX-Unternehmen waren es zwei Prozent.


Insgesamt arbeiten laut ZEW in allen familienkontrollierten Betrieben mehr als die Hälfte aller sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen. Die meisten von ihnen sind in kleinen Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten angestellt. Von den Großunternehmen mit mehr als 50 Mio. Euro Umsatz ist fast jedes zweite in Familienhand.

Beschäftigung der Top 500 Familienunternehmen und gesamte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland.
Beschäftigung der Top 500 Familienunternehmen und gesamte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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