Die Deutsche Private Equity (DPE) zieht Bilanz: 1,2 Milliarden Euro Kapitalzusagen in drei Fonds, eine durchschnittliche Umsatzsteigerung im Portfolio von organisch 16 Prozent und unter Berücksichtigung der Add-ons von 25 Prozent pro Jahr, rund 2.200 neu geschaffene Arbeitsplätze bei den Portfolio-Unternehmen.

Die DPE investiert in der DACH-Region in mittelständische Wachstumsunternehmen. Ihr Ansatz ist thesengeleitet, der Fokus liegt auf den Sektoren Business Services, Energie- und Umwelttechnik, industrielle Technologie und Healthcare. Die DPE möchte dem Management der Portfolio-Unternehmen die notwendige Unterstützung bieten, damit sie ihren Betrieb weiter entwickeln können.

Unternehmerisch denkende Fondsmanager

Gegründet wurde DPE 2007 von Volker Hichert und Marc Thiery, die durch ihren beruflichen Werdegang sowohl mit dem deutschsprachigen Mittelstand als auch der Private Equity-Branche bereits vertraut waren. Mit ihrer eigenen, unabhängigen Private Equity-Gesellschaft wollten sie ihre persönliche Investitionsphilosophie verwirklichen und Kapital von unternehmerisch denkenden Fondsmanagern für Unternehmer zur Verfügung stellen.

„Von Zeitdruck oder Quartalsdenken halten wir wenig. Ein Unternehmen auf Wachstumskurs zu begleiten und einen Marktführer reifen zu lassen braucht Zeit. Die geben wir uns und den Unternehmen. Denn Mehrwert entsteht bei uns durch Kapital für Akquisitionen und organisches Wachstum, und das dauert eher fünf bis zehn Jahre als nur drei“, beschreibt Marc Thiery die Vorgehensweise seines Hauses.

Typischerweise werden 70 bis 80 Prozent Eigenkapital eingesetzt. Erwirtschaftete Gewinne werden zum Jahresende nicht entnommen, sondern sollen dem Unternehmen für weitere Wachstumsimpulse zur Verfügung stehen.

Seit 2007 hat sich DPE an 24 Unternehmen beteiligt, die 51 Folgeinvestitionen getätigt haben. Im Dezember 2016 haben die Münchner ihren dritten Fonds geschlossen, DPE Deutschland III, mit einem Volumen von mehr als 600 Mio. Euro.