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Die Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares (ISIN: DE000A2NB650) hat heute (1. Oktober 2026) die Ergebnisse ihres jüngsten freiwilligen Teilrückkaufs für die variabel verzinsliche Nordic-Bond-Anleihe 2023/2027 (ISIN NO0012530965) („Anleihe“) bekannt gegeben. Dabei wurden Schuldverschreibungen im Nominalwert von 10,4 Mio. EUR zu einem Kurs von 100 % des Nennwerts angedient und vollständig angenommen. Die Abwicklung und Barzahlung erfolgen planmäßig am 2. Oktober 2026.
Hintergrund: Die Anleihe hat ein Nominalvolumen von 250 Mio. EUR und ist im März 2027 fällig. Mutares hatte das Ziel ausgegeben, im Rahmen des Rückkaufs Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnominalwert von bis zu 25 Mio. EUR zu einem Kaufpreis von 100 % des Nominalwerts zuzüglich aufgelaufener und noch nicht gezahlter Zinsen zurückzukaufen.
2026: Gesamtnominalwert von 28 Mio. EUR zurückgekauft
Der Rückkauf reduziert den von Anlegern gehaltenen Nominalbetrag der Anleihe 2023/2027 weiter auf rund 222 Mio. EUR – im Vorfeld der geplanten Refinanzierung der Anleihe durch Mutares in der zweiten Hälfte des vierten Quartals 2026. Einschließlich der im Juni 2026 zurückgekauften Schuldverschreibungen mit einem Nominalwert von 18 Mio. EUR hat Mutares damit im Jahr 2026 Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnominalwert von 28 Mio. EUR zurückgekauft.
Über Mutares

Die Münchener Beteiligungsgesellschaft ist darauf spezialisiert, Unternehmen – insbesondere Unternehmensteile großer Konzerne (Carve-outs) – in Umbruchsituationen oder mit Restrukturierungsbedarf kostengünstig zu übernehmen. Ziel der Strategie ist es, das Entwicklungspotenzial der übernommenen Firmen durch Turnaround-Prozesse zu nutzen und die Unternehmen auf einen stabilen und profitablen Wachstumspfad zu führen. Bei einem aktuellen Aktienkurs von rund 24 EUR hat das Unternehmen einen Börsenwert von rund 630 Mio. EUR. Die Aktien der Mutares SE & Co. KGaA werden im Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel „MUX“ gehandelt und gehören dem Auswahlindex SDAX an.
Fazit
Hinter der Rückkauf- und Refinanzierungsstrategie von Mutares steht ein kalkulierter Prozess zur Optimierung der eigenen Kapitalstruktur. Als Private-Equity-Investor benötigt das Unternehmen eine äußerst flexible und verlässliche Liquiditätsbasis. Durch den freiwilligen Rückkauf von eigens begebenen Anleihen baut Mutares teure Schulden ab. Indem das Unternehmen freie Liquidität aus erfolgreichen Firmenverkäufen (Exits) nutzt, um Teile dieser Anleihe vorab zu 100 % des Nennwerts zurückzukaufen, spart das Unternehmen unmittelbar erhebliche Zinszahlungen für die verbleibende Restlaufzeit.








