SNP schließt wichtige Software-Allianz

Software-Allianz
Der Softwareanbieter und IT-Berater Schneider-Neureither & Partner SE (SNP) und der führende japanische IT-Konzern Fujitsu haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. ©TAW4 - stock.adobe.com

Der Softwareanbieter und IT-Berater Schneider-Neureither & Partner SE (SNP) und der führende japanische IT-Konzern Fujitsu haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Dabei geht es um eine strategische Zusammenarbeit bei der Nutzung der Software des Heidelberger Unternehmens für die sichere Transformation von IT-Landschaften, Datenstrukturen und ERP-Systemen nach SAP S/4HANA. Die Vereinbarung bezieht sich auf die Datentransfer-Plattform Crystal Bridge und den Bluefield-Transformationsansatz von SNP.

Nach Angaben von SNP soll die Kooperation – die ein Volumen im zweistelligen Millionenbereich hat – bis mindestens Ende 2024 laufen. Fujitsu wird auch die Lizenz von CrystalBridge®, der Datentransformationsplattform von SNP, weiterverkaufen. Der börsennotierte Softwarespezialist setzt damit seine Strategie fort, Wachstum durch das Eingehen von Kooperationen zu erreichen. Dies hatte SNP-CEO Dr. Andreas Schneider-Neureither auch in einem Gespräch mit der Redaktion der Unternehmeredition angekündigt. Durch den hohen Druck auf viele Unternehmen aufgrund des erforderlichen SAP-Updates gibt es bei SNP weiter ein hohes Auftragsaufkommen.

Michael Eberhardt, Chief Operating Officer (COO) von SNP, sagte: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Fujitsu angesichts ihrer globalen Präsenz und Professionalität, ihres führenden technischen Ansatzes und ihrer starken Branchenkompetenz. Diese Partnerschaft untermauert die Tatsache, dass unsere auf Software und Partner ausgerichtete Strategie gut auf die steigende Marktnachfrage nach automatisierten softwarebasierten Datentransformationen abgestimmt ist.

Im Verlauf der vergangenen zwölf Monate hatte SNP bereits Kooperationen mit T-Systems, mehreren deutschen Software-Unternehmen und der spanischen Common Management Solutions abgeschlossen. Im August bestätigte das Unternehmen im Rahmen des Halbjahresberichtes seine Prognose für 2020: 145 Millionen Euro bis 170 Millionen Euro Umsatz, während die Gewinnspanne vor Zinsen und Steuern im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen soll.