Electrovac-IPO: Aktie startet mit 7,50 EUR in den Handel

Foto: © Martin Joppen GmbH

Vor einem Monat hatte die electrovac AG ihren Börsengang angekündigt. Seit heute wird die Aktie gehandelt. Im traditionellen Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse wurde heute Morgen anlässlich des Börsengangs der electrovac AG die historische Börsenglocke geläutet. Ab sofort ist die Aktie unter dem Handelssymbol „EVAC“ und der ISIN DE000A420ZL4 handelbar.

Der Ausgabepreis lag bei 7,80 EUR, den ersten Preis stellte Marc Richter von Steubing mit 7,50 EUR fest. Um die Mittagszeit liegt die Aktie etwas daruner bei 7,30 EUR, rund sieben Prozent unter dem Ausgabepreis. Der bayrische Mittelständler bringt damit eine Marktkapitalisierung von rund 125 Mio. EUR auf die Waage.

Im traditionellen Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse wurde heute Morgen anlässlich des Börsengangs der electrovac AG die historische Börsenglocke geläutet. Ab sofort ist die Aktie unter dem Handelssymbol „EVAC“ und der ISIN DE000A420ZL4 handelbar. Der Ausgabepreis lag bei 7,80 EUR, den ersten Preis stellte Marc Richter von Steubing mit 7,50 EUR fest. Um die Mittagszeit liegt die Aktie etwas daruner bei 7,30 EUR, rund sieben Prozent unter dem Ausgabepreis. Der bayrische Mittelständler bringt damit eine Marktkapitalisierung von rund 125 Mio. EUR auf die Waage.

Fünfter Neuzugang im Börsenjahr 2026

Stefan Maassen von der Deutschen Börse begrüßte den fünften Neuzugang in diesem Jahr. Er wertete den Börsengang als Beleg dafür, dass die Deutsche Börse „relevant für den industriellen Mittelstand“ ist und unterstrich die Funktion der Börse als „Zugang zu Wachstumskapital“.

Foto: © GoingPublic Media AG

Dass sich das Management für den Prime Standard entschieden und damit den höchsten Transparenzanforderungen unterworfen hat, unterstreicht die Ambitionen der Niederbayern. Der Vorstandsvorsitzende Dieter Thumfart und der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Fürst betonten in der IPO-Zeremonie das Bekenntnis zu Transparenz, Vertrauen und guter Governance. Thomas Stewens von der begleitenden BankM unterstrich den hohen Stellenwert von Privatanlegern. Die Zusage einer angemessenen Berücksichtigung privater Investoren haben Bank und Emittent eingelöst, Orderaufträge von Retailinvestoren wurden vollumfänglich erfüllt.

Fazit

Wie nach allen Börsengängen gilt: Going Public war gestern, willkommen im Being Public. Der erste Kurs am ersten Handelstag mag einen gewissen Symbolwert haben, entscheidend ist aber die langfristige Performance der Aktie – und die folgt typischerweise der operativen Entwicklung des Unternehmens, die wiederum durch die eingeworbenen Mittel beschleunigt werden soll. Beim IPO-Event im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse betonten die Redner denn auch die langfristige Orientierung des Managements wie der Investoren. Wir von Going Public begrüßen jede Erweiterung des Kurszettels und freuen uns besonders über Börsengänge mittelständischer Unternehmen – gerne mehr davon!

Autorenprofil
Oliver Vollbrecht
Freier Wirtschafts- und Finanzjournalist

Oliver Vollbrecht beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Geschäftsmodellen – als freier Journalist, Investor Relations-Manager und -Berater, als Investor und HV-Sprecher für die DSW. Der Schwerpunkt seiner journalistischen Arbeit liegt bei börsennotierten Unternehmen der DACH-Region.

Vorheriger ArtikelPreissorgen belasten deutsche Wirtschaft
Nächster ArtikelKWM Kunststoffe wird Teil der ALB-Gruppe