Die Atruvia AG, der Technologie- und Digitalisierungspartner der genossenschaftlichen FinanzGruppe, ordnet gemeinsam mit der DZ Bank und deren Tochter VR Payment das Kartengeschäft neu. Im Zuge der Neuausrichtung übernimmt Atruvia den Geschäftsbereich Issuing Processing von VR Payment. Die Transaktion tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft.
Mit der Neuordnung ordnen Atruvia, DZ Bank und VR Payment ihre Verantwortlichkeiten im gemeinsamen Kartengeschäft neu. Künftig verantwortet Atruvia nicht nur das Issuing Processing für Debitkarten, sondern auch das Kreditkarten-Processing. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit der DZ Bank zusammen. VR Payment konzentriert sich hingegen stärker auf das Händlergeschäft. Zudem baut das Unternehmen die Bereiche POS-Netzbetrieb sowie Acquiring weiter aus.
Strategische Weichenstellung für den Zahlungsverkehr
Mit der Neuaufstellung reagieren die beteiligten Unternehmen auf die steigenden Anforderungen im Zahlungsverkehr. Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage für eine integrierte Kartenplattform. Diese Plattform entsteht innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Dadurch organisieren die Unternehmen das Kartengeschäft effizienter. Außerdem stärken sie die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Partnern.
„Ein wesentlicher Teil aller Kreditkartentransaktionen in Deutschland wird über die Systeme von Atruvia abgewickelt“, sagt Dr. Christian Marzlin, Co-Federführer der Transaktion bei McDermott Will & Schulte. „Die Neuordnung des Kartengeschäfts zwischen Atruvia und DZ Bank hat deshalb große Bedeutung für die deutsche Finanz- und Bankenwelt.“
McDermott Will & Schulte beriet Atruvia bei der Umsetzung der Transaktion rechtlich. Die Kanzlei unterstützte das Unternehmen sowohl beim Erwerb des Geschäftsbereichs Issuing Processing von VR Payment als auch bei der gemeinsamen Neuausrichtung des Kartengeschäfts mit der DZ Bank.
Dr. Philipp Grenzebach, Partner bei McDermott Will & Schulte, ergänzt: „Der Zahlungsverkehr befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Mit der Gründung einer integrierten Kartenplattform stellen sich die Parteien strategisch für die Zukunft des Bankengeschäfts auf. Gleichzeitig stärken sie ihre Zusammenarbeit.“






