Die Würth-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigem Jahresabschluss einen Umsatz von rund 20,7 Mrd. Euro erzielt und damit erneut einen Rekordwert erreicht. Das Umsatzwachstum betrug 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, währungsbereinigt 3,2 Prozent. Das Betriebsergebnis lag mit 940 Mio. Euro vor Steuern auf Vorjahresniveau.
Moderates Wachstum in Deutschland, stärkeres Plus im Ausland
In Deutschland erwirtschaftete die Würth-Gruppe einen Umsatz von 8,0 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 0,8 Prozent entspricht. Die Auslandsgesellschaften steigerten ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro. Besonders positiv entwickelten sich die Regionen Südeuropa, Asien und Südamerika.
Positive Entwicklung in zentralen Geschäftsbereichen
Innerhalb des Kerngeschäfts verzeichnete insbesondere die Division Auto eine positive Entwicklung. Auch die Division Bau konnte nach einem Rückgang im Vorjahr wieder wachsen und legte um 6,4 Prozent zu. Bei den Allied Companies entwickelten sich vor allem die Geschäftsbereiche Elektrogroßhandel, Elektronik und Chemie überdurchschnittlich und wuchsen stärker als die Würth-Gruppe insgesamt.
Mitarbeiterzahl leicht rückläufig
Der Konzern beschäftigte zum Jahresende weltweit 86.415 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach 88.393 im Vorjahr. Rund 44.000 davon sind im Vertrieb tätig. In Deutschland lag die Zahl der Beschäftigten bei 26.672.
Einordnung durch die Konzernführung
Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, verwies auf ein herausforderndes Umfeld mit geopolitischen Unsicherheiten und schwacher Konjunktur. Trotz fehlender Dynamik in der Industrieproduktion zeigt sich der Konzern mit dem Ergebnis zufrieden und erwartet, auch 2026 weitere Marktanteile zu gewinnen.




