Businessplanung fürs Privatvermögen

Nur wenige Unternehmerfamilien steuern ihr Privatvermögen nach den gleichen betriebswirtschaftlichen Prinzipien wie ihren Betrieb. Zur Erzielung eines nachhaltigen Erfolges fehlen häufig eine „Unternehmensstrategie“ und eine konkrete Businessplanung. Hier kann ein Family Office helfen.

Eine Businessplanung für das Privatvermögen

Hat das Family Office für die Familie die Anlagestrategie entwickelt, wird diese von allen an der Vermögensanlage beteiligten Familienmitgliedern verbindlich verabschiedet. Sie bildet die Grundlage für die Anlagerichtlinien, auf die die jeweiligen operativen Dienstleister der Familie wie Banken und Vermögensverwalter und natürlich auch das Family Office selbst verpflichtet werden.

Und auf Basis der Anlagestrategie entwickelt das Family Office eine konkrete Businessplanung für das Vermögen. Ziel hierbei ist die kurz- bis mittelfristige Erreichung der durch die Strategie festgelegten Zielstruktur der privaten Vermögensbilanz durch die Planung und letztlich auch Umsetzung fokussierter Investitions- und Desinvestitionsmaßnahmen.

Weber/WSH

Im Rahmen der Businessplanung wird dabei ausgewiesen, wie sich der Vermögensbestand, dessen Struktur sowie die Erträge und der Cash-Beitrag aus dem Portfolio entwickeln. In unterschiedlichen Szenarien kann abgebildet werden, wie sich bestimmte Maßnahmen auswirken und welchen nachhaltigen Deckungsbeitrag bestimmte Investitionen für den Portfolio-Erfolg leisten können. Das Family Office hat dafür Sorge zu tragen, dass die Businessplanung regelmäßig – mindestens einmal im Jahr – aufgrund von etwaigen Veränderungen im Anlageumfeld oder im Portfolio-Bestand aktualisiert wird. Bei wesentlichen Veränderungen in der Bedarfsstruktur der Familie ist aber auch die Anlagestrategie zu überprüfen und ggf. anzupassen.