2014 soll das Jahr des Weltmaschinenbaus werden – mit angepeilten 5% realem Umsatzplus, erklärte der neue VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge bei seiner ersten Pressekonferenz in Frankfurt. Das Jahr 2013 verlief für den deutschen Maschinenbau eher enttäuschend. Festge geht von einem Umsatzminus in Höhe von 1% im Vergleich zum Vorjahresniveau aus.

Obwohl der deutsche Maschinen- und Anlagebau unverändert die Nummer Eins im Export ist und statistisch in 16 von 31 Ländern nachweisbar diese Position hält, holen chinesische Maschinenexporteure rapide auf und sind inzwischen in sieben Sparten auf Rang eins.

Bei der Politik sei die rasante Veränderung im internationalen Wettbewerb noch immer nicht angekommen, beklagt Festge. „Ich sage ganz offen: Der Kampf gegen Ungleichheiten klingt schön, aber man muss aufpassen, dass man die flexiblen Standortvorteile nicht auf dem politischen Altar opfert.“ Für seine dreijährige Amtszeit hat sich der neue VDMA-Präsident dementsprechend die Schwerpunkte Bildung und Außenwirtschaft auf seine Agenda geschrieben.