Bisher nutzen vergleichsweise wenige mittelständische Industriebetriebe Analyse-Tools auf Basis von Big Data. Wie die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“ zeigt, plant aktuell ein Großteil der Mittelständler konkret den künftigen Einsatz solcher Tools. Auch in Sachen Buchhaltungssoftware haben viele Unternehmen Nachholbedarf. Das sind Ergebnisse der im zweiten Jahr infolge durchgeführten Studie. Creditshelf hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt fast 250 Vorstände und Geschäftsführer befragt.

Etwa ein Viertel der Befragten nutzen laut Studie bereits ein Tool, das in der Lage ist, die eigene Liquiditätsplanung mit Zahlungsströmen anderer Firmen zu vergleichen. Knapp 40 Prozent planen konkret den Einsatz. Ein weiteres Viertel der Befragten erklärt, das Thema sei interessant und stehe auf der Agenda.

Laut der Studie ist lediglich ein Drittel der befragten Mittelständler davon überzeugt, dass sich ihre Buchhaltungssoftware auf dem modernsten Stand befinde. Etwas mehr als jeder zweite Teilnehmer der Studie bezeichnet sein Programm immerhin noch tauglich. Gut ein Zehntel räumt aber ein, dass eigene System sei mittelfristig nicht mehr geeignet beziehungsweise heute schon veraltet.

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