Auftragsrückgang in Industrie

Der April war kein guter Monat für die deutsche Industrie. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, gingen die Auftragseingänge im Vergleich zum März um 2,3% zurück. Im März selbst waren sie noch um 2,3% gestiegen. Der Auftragseingang aus dem Inland sank um 3,2%, aus dem Ausland kamen 1,5% weniger Bestellungen. Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern mussten einbüßen: sie erhielten 3,6% weniger Aufträge. Hersteller von Konsumgütern durften sich hingegen über einen Anstieg von 7,5% freuen.

Betrachtet man jedoch den Zweimonatsvergleich Januar/Februar und März/April, erhöhte sich das Ordervolumen in der Industrie um 2,3%. So betrachtet nahmen die Auftragseingänge aus dem Inland um 1,4%, die aus dem Ausland um 3,0% zu. Das zweimonatige Vorjahresniveau wurde jedoch um 0,4% unterschritten. www.bmwi.de