NRW.BANK führt Wirkungsmanagement ein

Bildnachweis: Depositphotos.

Die NRW.BANK hat ein neues Wirkungsmanagement entwickelt, mit dem sie die konkreten wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen ihres Fördergeschäfts systematisch erfasst. Damit soll die bisherige Betrachtung des Fördervolumens um die Frage ergänzt werden, welche Wirkung die Förderung in Nordrhein-Westfalen tatsächlich erzielt. Die Erkenntnisse sollen künftig stärker für die Weiterentwicklung des Fördergeschäfts genutzt werden.

Neun Kategorien bilden die Wirkung der Förderung ab

Für das Wirkungsmanagement betrachtet die NRW.BANK neun zentrale Handlungsfelder, darunter Klima und Umweltschutz, Energieversorgung, Mobilität, Beschäftigung, Digitalisierung und Innovation, Wohnraum sowie Lebensqualität und Gemeinwesen.

Für diese Bereiche wurden Indikatoren entwickelt, mit denen die Wirkung des Fördergeschäfts automatisiert und bereichsübergreifend erfasst werden kann.

Förderung schafft Arbeitsplätze und Wohnraum

Welche Effekte damit sichtbar werden, zeigt das Förderjahr 2025: Durch die Förderung der NRW.BANK wurden mehr als 46.100 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. Rund 4.200 geförderte Vorhaben dienten dem Klimaschutz, während fast 1.500 Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben unterstützt wurden. Zudem entstanden durch Bau und Modernisierung rund 19.000 moderne und bezahlbare Wohneinheiten in Nordrhein-Westfalen.

Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung ein

Die NRW.BANK macht die Wirkung ihrer Förderung bereits teilweise über Green und Social Bonds sowie ihr SDG-Mapping sichtbar. Neu ist die systematische Zusammenführung der verschiedenen Wirkungsdimensionen und deren stärkere Nutzung für die Steuerung der Bank.

Erste Ergebnisse fließen bereits in Programmanalysen und die Entwicklung neuer Förderprodukte ein. Die Datengrundlage des Wirkungsmanagements soll kontinuierlich erweitert werden.

Autorenprofil
Chefredakteurin at  | Website

Eva Rathgeber ist Chefredakteurin der Unternehmeredition und verfügt über langjährige Erfahrung in Journalismus, PR und Unternehmenskommunikation. Inhaltlich liegt ihr Fokus auf Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Investitionen, Private Equity, M&A, Nachfolge, Digitalisierung und Innovation.

Vorheriger ArtikelStrategisches Sparring für den Mittelstand
Nächster ArtikelKartesia finanziert Wachstum der Konvekta Group