Fintechs werden ernst genommen

Bankgeschäfte ohne Filiale: Die Digitalisierung der Branche schreitet voran.
Bankgeschäfte ohne Filiale: Die Digitalisierung der Branche schreitet voran.

Junge Finanzunternehmen (Fintech) mit digitalen Geschäftsmodellen haben sich laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers zu den Innovationstreibern in der Branche entwickelt. Etablierte Institute suchen nun den Schulterschluss.

Fast alle Finanzinstitute sind davon überzeugt, dass sich Marktanteile in neue, disruptive Geschäftsmodelle verlagern. Das geht aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers unter 1.300 Branchenmanagern aus 71 Ländern hervor.

Deshalb suchen die Finanzinstitute immer häufiger den Kontakt zu neuen, aufstrebenden Fintechs. Damit möchten sie vor allem ihre Innovationsfähigkeit erhöhen und die Prozesseffizienz steigern. Die Fintechs erhoffen sich ihrerseits Zugang zu den Massenmärken und finanzielle Ressourcen über Wagniskapital hinaus. Knapp die Hälfte aller etablierten Dienstleister ist bereits eine Kooperation eingegangen, in Deutschland sind es sogar zwei von drei Instituten und damit weltweit die meisten. Für die kommenden Jahre erwarten acht von zehn Befragte, dass sich diese Entwicklung weiter verstärken wird.

Fintech hat sich damit, so folgert die PwC-Studie, in der Finanzindustrie etabliert. In den vergangenen vier Jahren wurden insgesamt 40 Mrd. US-Dollar in das neue Marktsegment investiert.

Hier geht´s zur Gesamtstudie