NEURA Robotics übernimmt das fahrerlose Transportsystem ACTIVE Shuttle von Bosch Rexroth. Mit dem Vollzug zum 1. Oktober 2026 erweitert die NEURA Mobile Robots GmbH ihr Portfolio für autonome Intralogistik. Nach Angaben der Unternehmen wird die Transportsystem-Plattform schrittweise in das Ökosystem für Physical AI integriert. Innerhalb der Gruppe bündelt die Tochtergesellschaft die Kompetenz für autonome Intralogistik und fahrerlose Transportsysteme. Das fahrerlose Transportsystem unterstützt die automatisierte Materialversorgung in Industrieunternehmen. Es befördert Kleinladungsträger und versorgt Montagearbeitsplätze in Produktion und Logistik. NEURA Mobile Robots übernimmt Hard- und Software der Plattform sowie den Kundenservice. Für bestehende Anwender bedeute der Schritt Kontinuität und Investitionssicherheit.
Softwarekomponenten wie der ACTIVE Fleet Manager und die ROKIT Navigationssoftware bleiben erhalten. Zukünftig sollen diese Werkzeuge über das Neuraverse bereitgestellt werden. Damit stehen die Navigations- und Flottenmanagement-Technologien auch für weitere Robotik-Anwendungen der Gruppe bereit. Das System wird schrittweise um neue KI-Funktionen und Schnittstellen erweitert. Aus einer autonomen Transportlösung soll eine vernetzte Plattform werden.
KI bewegt autonome Fahrzeuge
Die Übernahme dient dem schrittweisen Aufbau einer gemeinsamen technologischen Grundlage. Ziel ist die Vernetzung unterschiedlicher Roboterformen über eine zentrale Infrastruktur. Mobile Plattformen, industrielle Roboter und Humanoide sollen künftig auf dieser Plattform zusammenarbeiten. Die Maschinen können dadurch gemeinsam wahrnehmen, navigieren, lernen und Fähigkeiten teilen. David Reger ist Gründer und CEO von NEURA Robotics. Er sagt: „Europa besitzt unglaublich viel Robotik- und Industrie-Know-how. Unsere Aufgabe ist es jetzt, diese Technologien zusammenzubringen und daraus etwas Größeres zu bauen. Unser Ziel ist ein offenes Ökosystem, in dem mobile Roboter, Industrieroboter und Humanoide auf einer gemeinsamen Infrastruktur zusammenarbeiten können. Genau darin liegt für mich die Zukunft der Robotik.“
Neue Perspektiven für Anwender

Die Übernahme verbindet nach Aussage der Beteiligten zwei zentrale Stärken der Industrie. Dies betreffe bewährte europäische Automation und die nächste Generation von Physical AI. Das Tochterunternehmen ist europaweit mit über 300 Mitarbeitenden aktiv. Es entwickelt maßgeschneiderte FTS-Gesamtlösungen aus einer Hand. Die Arbeit reicht von der Fahrzeugkonstruktion über die Softwareintegration bis zum Lifecycle-Service. Unter der etablierten Marke ek robotics entsteht mobile Transportrobotik für Produktionslogistik und Lagerlogistik. Mit Hauptsitz in Hamburg und Standorten in Reutlingen, Mailand, Prag sowie Buckingham ist die Gesellschaft präsent.
Der Mutterkonzern wurde 2019 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Metzingen. Das globale Unternehmen entwickelt kognitive Roboter, KI-Infrastruktur sowie Dateninfrastruktur. Die Lösungen sind seit 2025 zusätzlich gestärkt durch die Innovationskraft der Gruppe. Die Ausrichtung zielt darauf ab, physische Arbeit skalierbar zu machen. Intelligente Maschinen lernen und arbeiten Seite an Seite mit Menschen. So sollen Herausforderungen weltweit gelöst werden.








