Factoring bei KMU auf Wachstumskurs: Full Service erschließt nützliche Ressourcen


Erhebung des Bundesverbands BFM zeigt: Bereits mehr als 7.000 Unternehmen nutzen das Instrument um die Finanzierungssituation zu verbessern.

Der Markt für Factoring im Mittelstand verzeichnete 2019 erneut kräftiges Wachstum. 2019 erhöhte sich das Ankaufvolumen um 8,7 %, nachdem es im Vorjahr um 9 % angestiegen war. Diese Marktentwicklung ermittelte der BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand (Berlin) unter seinen Mitgliedsunternehmen. „Im zweiten Halbjahr 2019 war der Aufwärtstrend am stärksten, weil sich die Kundenstruktur beim mittelständischen Factoring noch einmal erweitert hatte“, berichtet Michael Ritter, Vorstandsvorsitzender des BFM. Vor dem Hintergrund der eingetrübten Konjunktur gewinnt Factoring weiter an Gewicht. Vielen KMU mache auch der Fachkräftemangel zu schaffen, weswegen vermehrt Prozesse ausgelagert würden, etwa das Debitorenmanagement. „Hier kann Factoring über das Full-Service-Modell nützliche Ressourcen erschließen.“

Wie hoch die Akzeptanz von Factoring vor allem im Mittelstand ist, zeigt auch die repräsentative Studie, die der BFM alle zwei Jahre erheben lässt. Immer mehr Finanzentscheider können sich demnach vorstellen, neben dem klassischen Kredit weitere Instrumente für die Unternehmensfinanzierung einzusetzen. Sechs von zehn KMU (62%) wünschen sich mehr Unabhängigkeit von ihrer Hausbank. 56 % halten den regresslosen Schutz vor Forderungsausfall für einen wesentlichen Vorteil von Factoring. Ebenso viele schätzen das umsatzkongruente Prinzip einer strategisch eingesetzten Forderungsfinanzierung.
Auch für das laufende Jahr zeichnet sich Wachstum im Mittelstands- Factoring ab. 66 % der vom BFM befragten Gesellschaften rechnen mit einer Aufwärtsbewegung, 22 Prozent mit gleichbleibenden Umsätzen für ihr Unternehmen. Derzeit setzen laut BFM-Erhebung mehr als 7.000 KMU das Instrument Factoring ein.
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