© H_Ko – stock.adobe.com

Eine zusätzliche Unterstützung für junge Unternehmen haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger angekündigt. Bei einem Treffen mit Vertretern von Startup Unternehmen ging es um neue Möglichkeiten zur schnellen Unterstützung. Im Einzelfall soll es möglich sein, dass Startups bis zu 25 Mio. Euro erhalten können. Bisher hat die die Obergrenze nach Angaben der Staatsregierung bei 10 Millionen gelegen.

Für die Aufstockung der Hilfen hat Ministerpräsident Markus Söder eine Begründung: „Damit erfolgreiche Startups nicht am Ende gekauft werden oder finanziell so strukturiert werden, dass aus einem bayerischen Startup am Ende ein chinesisches oder amerikanisches wird.“ Dass es mit der verbesserten Förderung von Startups höchste Zeit ist, findet auch Carsten Rudolph, der Leiter des bayerischen Startup-Netzwerkes BayStartUp: „Einige Startups sind sehr stark betroffen. Ihnen ist komplett der Umsatz weggefallen.“ Die Staatsregierung kündigte an, dass die bestehenden Gründerzentren gestärkt werden und zudem zusätzliche Mittel junge Ausgründungen aus bayrischen Universitäten zur Verfügung stehen sollen.

Verband Bitkom beklagt Flickenteppich

Bei den Corona-Hilfen für Startups aus der sogenannten Säule II des Startup-Schutzschildes ist in Deutschland nach Ansicht des Bundesverbands Bitkom e.V. ein Flickenteppich entstanden. Der aktuelle Stand bei den jeweiligen Förderrichtlinien kann hier abgerufen werden. „Ob ein innovatives Technologie-Startup in Deutschland in dieser unverschuldeten Krise gerettet wird oder nicht, darf nicht davon abhängen, wo es gegründet wurde“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Wir informieren Sie auf unserer Seite www.unternehmeredition.de/corona kontinuierlich über neue Entwicklungen und Möglichkeiten zur Förderung.