Attraktive Gehaltskomponente: Arbeitgeber können mit Firmenwagen punkten.
Attraktive Gehaltskomponente: Arbeitgeber können mit Firmenwagen punkten.

Der Dienstwagen als Vergütungskomponente gewinnt immer mehr an Bedeutung. Für viele Arbeitnehmer ist er wichtig. Es geht um Image, wirtschaftliche Aspekte und letztendlich auch um steuerliche Vorteile. Doch ein Fuhrpark will richtig gemanagt sein.

Im Wettkampf um Talente müssen sich Arbeitgeber gegen immer mehr Wettbewerber durchsetzen. Einen Vorteil können sie sich durch die Bereitstellung eines Dienstwagens verschaffen: Mit ihm können beispielsweise Unterschiede in der Vergütungshöhe zu Wettbewerbern ausgeglichen werden. Der finanzielle Vorteil ist größer als bei einer reinen Gehaltserhöhung und der Mitarbeiter verfügt immer über ein aktuelles Fahrzeug. Aus Mitarbeitersicht stellt sich die entscheidende Frage, wie viel Geld er pro Monat nach Abzug seiner Fahrzeugkosten zur Verfügung hat. Hierzu vergleicht man die realen Vollkosten des Privatfahrzeugs mit dem – unter Berücksichtigung des Firmenfahrzeugs – dann tatsächlichen Nettolohns.


Für das Unternehmen ergeben sich Vorteile wie z.B. die langfristige Bindung leistungsstarker Mitarbeiter, die Kostenneutralität von Gehaltsumwandlungsprogrammen und die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität.

Die Hürden der täglichen Motivation

Oftmals sind die Entscheidungsträger in Unternehmen von den Möglichkeiten dieser alternativen Entgeltkomponente sehr angetan. Bei der weitergehenden Beratung stellt sich jedoch heraus, dass die mit einem Dienstwagen zusammenhängenden Pflichten – wie sollte es auch anders sein – auf Ablehnung stoßen oder zumindest für Bedenken sorgen. So sind mit dem Dienstwagen Themen wie z.B. Halterhaftung, UVV-Prüfung, Ladungssicherung, Führerscheinkontrolle, Schadenmanagement, Prozesse zwischen Abteilungen und Lieferanten, vorzeitige Fahrzeugrückgabe, Dienstwagenüberlassungsvertrag, Fuhrparkverwaltung und Fuhrparkrichtlinie sehr eng verknüpft. Die Fuhrparkrichtlinie ist von besonderer Bedeutung, da sie das Erscheinungsbild des Unternehmens in der Öffentlichkeit beeinflusst.

Es lohnt sich somit, vor der offiziellen Bekanntgabe zur Anschaffung von Dienstwagen ausreichend Zeit in die strategischen Themen zu investieren. Kompetente Partner unterstützen diese Schritte und können zahlreiche „Best-Practice-Lösungen“ aufzeigen.