synthesis of the artificial protein

Geglückter Mittelstandsdeal: Die DPE Deutsche Private Equity und Maxburg Capital Partners haben eine Mehrheitsbeteiligung am Wirkstoffhersteller PharmaZell an den internationalen Private Equity Investor Bridgepoint veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

PharmaZell ist nach eigenen Angaben Marktführer auf dem spezialisierten Markt für aktive pharmazeutische Wirkstoffe, kurz: API. Dort verfügt das Unternehmen über ein diversifiziertes Portfolio von mehr als 70 Wirkstoffen – hierbei stehen vor allem die Behandlungen von Atemwegs-, Entzündungs- und Leberkrankheiten, die durch veränderte Lebensgewohnheiten begünstigt werden, im Vordergrund. Viele der Produkte des Unternehmens erfordern spezielle Behandlungsverfahren und/oder Technologien.

Carsten Kratz, Senior Partner im Frankfurter Büro von Bridgepoint, zeigt sich rundum zufrieden: „PharmaZell stellt eine attraktive Möglichkeit dar, in eine robuste Plattform mit einem erfahrenen Managementteam und einem hochwertigen Kundenstamm im wachsenden und nicht zyklischen Pharmamarkt zu investieren“.

Steigender Medikamentenkonsum als Treiber

Der weltweite Markt für niedermolekulare APIs wird derzeit auf über 70 Mrd. USD geschätzt, bei kontinuierlichem Wachstum. Treiber hierfür seien steigende Gesundheitsstandards und der zunehmende Medikamentenkonsum in den Schwellenländern. Darüber hinaus setze sich der Trend zum Outsourcing aufgrund von Kostenoptimierungs- und Rationalisierungsinitiativen der großen Pharmakonzerne fort.

Guido Prehn, Managing Partner bei DPE Deutsche Private Equity. © DPE

„Seit unserer Investition in PharmaZell Anfang 2014 hat das Unternehmen ein zweistelliges jährliches Wachstum mit branchenweit führenden Margen erzielt und seine Größe annähernd verdoppelt. Es war eine fantastische Partnerschaft mit dem Management“, betont Guido Prehn, Managing Partner bei DPE Deutsche Private Equity.

Die in Raubling bei München ansässige PharmaZell betreibt vier Produktions- und F&E-Standorte in Deutschland, Italien und Indien und beschäftigt weltweit über 900 Mitarbeiter.