Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH konnte sich trotz schlechtem Marktumfeld in der Landtechnikbranche sehr erfolgreich behaupten. Das überzeugte auch die Jury des Axia-Award Nord: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zeichnete die Firma im Januar für beispielhafte Unternehmensführung in der Kategorie „Internationalisierung“ aus

Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH konnte sich trotz schlechtem Marktumfeld in der Landtechnikbranche sehr erfolgreich behaupten. Das überzeugte auch die Jury des Axia-Award Nord: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zeichnete die Firma im Januar für beispielhafte Unternehmensführung in der Kategorie „Internationalisierung“ aus. Im Interview sprechen Bernard Krone, Geschäftsführer der Maschinenfabrik, und Alfons Veer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Muttergesellschaft Bernard Krone Holding GmbH & Co. KG, über den Axia-Award, die Finanzierung des Auslandsengagements und das Thema Unternehmensnachfolge.

Unternehmeredition: Sie gewannen kürzlich den Axia-Award Nord – was macht Ihr Unternehmen so „erfolgreich in stürmischen Zeiten“?
Krone: Ein partnerschaftliches Verhältnis und die Nähe zu unseren Kunden sind ganz entscheidend: Wir haben auch in internationalen Märkten schon jahrzehntelange Geschäftsverbindungen. In Italien beispielsweise arbeiten wir seit über 50 Jahren mit dem gleichen Partner. Sicherlich sind ebenfalls unsere Produkte mitentscheidend, die stets den Dreiklang erfüllen müssen: State of the Art Technology, Highest Quality und Cost Leadership – also Technologie-, Qualitäts- und Kostenführerschaft. Auch herrscht unter unseren Mitarbeitern eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen, und das nicht nur hier am Standort Spelle, sondern weltweit.
Veer: Für die Jury des Axia-Awards war auch unsere Qualitäts- und Innovationsoffensive maßgebend, die wir trotz der schwierigen Phase 2008/2009 mit Erfolg vorangetrieben haben. Das glich die schwierige Lage in unserer anderen Sparte, den Nutzfahrzeugen, aus, in der wir einen Umsatzeinbruch von bis zu 60% zu verkraften hatten. Unsere Aussichten in der Landtechnik für das aktuelle Geschäftsjahr sind trotz rezessivem Marktumfeld und im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern sehr positiv. Für unsere gute Entwicklung trotz Krise ist unsere gute finanzielle Basis maßgeblich; so haben wir seit 2000 die Eigenkapitalquote von rund 22% auf 52% gesteigert. Die Inhaberfamilie Krone verfolgt das Prinzip, alle Gelder im Unternehmen zu belassen.