Trianel Energieprojekte veräußert Solarpark an Nuveen

Foto: © Trianel Energieprojekte

Die Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG hat den Solarpark „Brandenburg“ an einen Fonds der Nuveen European Core Renewable Infrastructure Strategy (NECRI) verkauft. Der Solarpark mit einer installierten Leistung von 70,4 Megawatt Peak (MWp) befindet sich in Brandenburg entlang der Bahnstrecke Berlin–Halle und wurde im April 2025 in Betrieb genommen. Die Anlage erzeugt jährlich mehr als 70 GWh erneuerbaren Strom. Für nahezu die gesamte Kapazität wurde ein Zuschlag im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erteilt, wodurch eine staatlich garantierte Einspeisevergütung über mehr als 20 Jahre gesichert ist. Ergänzend eröffnet eine flexible Vermarktungsstruktur zusätzliche Ertragschancen auf dem Strommarkt.

Festigung der Position als führender kommunaler Projektentwicklung für erneuerbare Energien und Speicherprojekte

Mit dem Verkauf setzt Trianel die erfolgreiche Vermarktung entwickelter Solarprojekte fort und festigt ihre Position als eine der führenden kommunalen Projektentwickler für erneuerbare Energien und Speicherprojekte in Deutschland. „Der erfolgreiche Abschluss dieser Transaktion zeigt, dass wir Solarprojekte dieser Größenordnung zuverlässig und strukturiert von der Planung bis zur Übergabe realisieren können, kommentiert Maurice Jäckel, Senior Investment Manager bei Trianel. Erworben wurde das Projekt von einem Fonds der Nuveen European Core Renewable Infrastructure Strategy, der in erneuerbare Infrastrukturprojekte in Europa investiert und sich auf nachhaltige Energieanlagen fokussiert. Der Solarpark erfüllt die Anforderungen der EU-Taxonomie und unterstützt die nachhaltigkeitsorientierte Investmentstrategie des Fonds. Das Closing der Transaktion erfolgte im Januar 2026. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft hat Trianel bei der Transaktion beraten

Ein standortübergreifendes Team der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft unter der Federführung von Dr. Michael Bormann hat die Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG bei der Veräußerung rechtlich und steuerlich beraten. „Die rechtliche Begleitung durch Luther hat maßgeblich dazu beigetragen, den Prozess zu strukturieren und die Transaktion zügig zum Abschluss zu bringen. Die Entscheidung von Nuveen für ein Trianel-Projekt unterstreicht zugleich, dass unsere Projekte den hohen Anforderungen institutioneller Investoren an Nachhaltigkeit und Qualität entsprechen und dass die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Projektentwicklern und institutionellen Kapitalgebern hervorragend funktioniert“, sagte Jäckel.

Trianel Energieprojekte – die kommunale Kraft der Energiewende – ist eine hundertprozentige Tochter der Trianel GmbH, einer Stadtwerke-Kooperation mit 53 kommunalen Gesellschaftern. Das Unternehmen entwickelt Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicherprojekte. Trianel ist deutschlandweit und in Österreich aktiv, pachtet geeignete Flächen für Erneuerbaren-Anlagen und Speicherprojekte, entwickelt sie und übergibt attraktive Erneuerbare-Energien-Parks zur Inbetriebnahme. Bereits vier Hybridkraftwerke, bestehend aus Solarfreiflächenanlage und Batteriespeicher, wurden erfolgreich realisiert, in Betrieb genommen und veräußert. Weitere Speicherprojekte – sowohl Co-Location-Projekte als auch Stand-alone-Lösungen – befinden sich im Bau und werden in diesem Jahr gezielt veräußert.

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Als Chefredakteurin der Unternehmeredition berichtet Eva Rathgeber regelmäßig über Unternehmen und das Wirtschaftsgeschehen.

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