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SCHLAGWORTE: Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP)

Nicht um jeden Preis

In der Wirtschaftspolitik wird derzeit nichts so kontrovers diskutiert wie Freihandelsabkommen. Die Frontlinie verläuft quer durch die Gesellschaft und politische Lager. Allein die großen Wirtschaftsverbände sprechen sich uneingeschränkt für TTIP und Co. aus. Doch die, die davon betroffen sind, denken in Alternativen.

USA als Zukunft?

Nun also doch die USA: Deutsche Unternehmen setzen große Hoffnungen in das Transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP. Ob dadurch allerdings größeres Wachstum realisiert werden kann, bleibt fraglich.

Chance USA

Die am 14. Juni 2013 aufgenommenen Verhandlungen der Europäischen Union mit den USA gingen Anfang Februar 2015 in Brüssel in die mittlerweile achte Verhandlungsrunde. Im Fokus standen diesmal insbesondere die Themen Regulierung und Standards.

Kein Wachstum durch TTIP

Auch wenn sie dem Transatlantischen Freihandelsabkommen, kurz TTIP, große Bedeutung beimessen, schätzen viele Unternehmen in Europa die Vorteile nüchtern ein. Das ist Ergebnis einer Studie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der AEB.

TTIP für die deutsche Wirtschaft?

Seit Juli 2013 verhandeln Vertreter der US-Regierung und der Europäischen Kommission über das Freihandelsabkommen TTIP. Ob alles gut wird, ist noch umstritten: Bei den Themen Verbraucher- und Investorenschutz prallen Welten aufeinander.

„Auch die EU war lange ein sehr hart diskutiertes Projekt”

In der Diskussion um das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) erkennt Dr. Peter Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Spritzgussmaschinenherstellers Engel Austria, Parallelen zum EU-Beitritt Österreichs: Auch dieses Projekt war seinerseits stark umstritten. Von der Politik fordert er eine sachliche Diskussion und klare Informationen.

„Mit TTIP ein Gegengewicht zu China bilden“

Mit dem Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) wird auch einer der größten Wirtschaftsräume der Welt gestärkt. Das ist auch unter geopolitischen Aspekten sinnvoll: Denn Schwellenländer wie China schlafen nicht. Stephan Gais vom Fertigungsmesstechniker Mahr GmbH gibt Einblicke.

„Uns Deutschen wäre ein Schiedsgericht oft lieber“

Ein Streitpunkt beim Thema TTIP sind Schiedsgerichte für den Investorenschutz. Amerikanische Unternehmen können damit ihr Recht auf Geschäftsabschluss durchsetzen, so die Befürchtung. Doch Schiedsgerichte würden genauso deutschen Unternehmen in den USA helfen. Und in Ländern, in denen kein Rechtsstaat herrscht, sind sie sowieso unabdingbar.

„Das doppelte und dreifache Prüfen kostet enorm viel Geld“

Die Unternehmensgruppe Schubert & Salzer stellt Ventile her. Ein Viertel des Umsatzes kommt mittlerweile aus den USA. Doch das ist teuer: Mit eigenen Produktionsstätten in den USA ist sie nicht vertreten. Durch das TTIP würde sie einen leichteren Marktzugang bekommen: Zölle und Doppelstandards fielen weg.

„TTIP würde Schluss machen mit manchem Blödsinn”

Das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) spielt auch für die Schütte GmbH aus Köln eine wichtige Rolle. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen und auch in den USA präsent. Vom TTIP erhofft sich Welcker Erleichterungen vor allem in Bezug auf technische Standards. Denn dadurch ließen sich viele unnötige Doppelungen vermeiden.

„TTIP steht auch für gemeinsame, freiheitliche Werte“

Fast nichts spaltet die öffentliche Meinung derzeit so stark wie das Transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP. Fakt ist: Die USA sind einer der wichtigsten Auslandsmärkte der deutschen Wirtschaft. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) startete eine Umfrage unter Mitgliedsunternehmen zu den Vor- und Nachteilen des geplanten Abkommens.

„Vorteile und Nutzen von TTIP überwiegen die Risiken“

Fast nichts spaltet die öffentliche Meinung derzeit so stark wie das Transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP. Fakt ist: Die USA sind einer der wichtigsten Auslandsmärkte der deutschen Wirtschaft. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) startete eine Umfrage unter Mitgliedsunternehmen zu den Vor- und Nachteilen des geplanten Abkommens.
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