Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Deutschland und Österreich zählen zu den Spitzenreitern des westeuropäischen M&A-Markts. Das meldete das Research-Hauses S&P Capital IQ. Während das M&A-Volumen in Westeuropa von 2010 bis 2012 um 30% zurückgegangen ist, konnte es in Deutschland und Österreich um 14% zunehmen. Grund dafür sei die M&A-Aktivität im Bereich der KMU mit einem Jahresumsatz von unter 100 Mio. EUR. Hier stieg die Zahl der Transaktionen von 2009 bis 2012 von 179 auf 290. Außerhalb des KMU-Segments war kein derartiges Wachstum festzustellen.

Inländische Transaktionen haben stärker zugenommen als Cross-Border-Deals, was laut den Autoren der Studie dafür spricht, dass Marktnähe ein großer Zuversichtsfaktor bei den Unternehmen ist. Doch es kaufen sich auch immer mehr Investoren aus Schwellenländern wie Russland, China und Indien in den deutschen Mittelstand ein: 5% der insgesamt 106 internationalen Transaktionen wurden mit Beteiligung dieser Käufer getätigt, laut S&P Capital IQ der zweithöchste Anteil seit neun Jahren. www.spcapitaliq.com