Flixbus: Mit der Übernahme von Postbus wächst das Münchner Unternehmen weiter. (© Flixmobility GmbH)
Flixbus: Mit der Übernahme von Postbus wächst das Münchner Unternehmen weiter.

Erst im Februar erzählte Flixbus-Gründer Jochen Engert über die weiteren Pläne des Marktführers für Fernbusreisen. Vor allem in Europa wollte er weiter wachsen. Nun machen die Münchner ernst: Wie das Unternehmen heute mitteilte, übernimmt es zum 1. Juli das Geschäft des Konkurrenten megabus.com, der mit Fernbusnetzen unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien aufwarten kann. megabus.com ist eine Tochter der Stagecoach-Gruppe, einem der größten Verkehrsunternehmen in den USA und Großbritannien.

Flixbus wurde 2013 gegründet und fährt mittlerweile 800 Ziele in 19 Ländern an. Für Aufsehen sorgte 2015 vor allem die Fusion mit dem Konkurrenten Mein Fernbus, in deren Verlauf auch der US-Investor General Atlantic mit an Bord kam. Das Doppelmarkenkonstrukt „Flixbus/MeinFernbus“ wurde aber nach einem Jahr aufgelöst, seitdem fahren nur noch die grünen Flixbusse durch die Gegend. Insgesamt sind etwa 1.000 Busse für die Münchner im Einsatz, jedes Jahr sollen bis zu 300 dazukommen. Flixbus kauft die Busse aber nicht selbst: Die Finanzierung der Flotte liegt bei den Partnern des Unternehmens, meist kleinere mittelständische Busunternehmen. www.flixbus.de