Hainbuch gewinnt Innovationspreis

Anke Reichenecker, Leitung Marketing bei Hainbuch und Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter. (© Hainbuch)
Anke Reichenecker, Leitung Marketing bei Hainbuch und Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter. (© Hainbuch)

Die Firma Hainbuch erhält in diesem Jahr den Innovationsreis des Industriemagazins Maschinen Markt. Auf der internationalen Austellung für Metallbearbeitung AMB wurde das Familienunternehmen für sein Toplus IQ Futter zur Werkstückspannung mit dem Innovationspreis MM Award ausgezeichnet. Die achtköpfige Jury kürte unter den drei Spanntechnik-Finalisten das Futter von Hainbuch zum Sieger in der Kategorie Spannmittel.  Das Futter überzeugte in allen Entscheidungskriterien, unter anderem dem technischen Innovationsgrad, dem Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft und bei der Wirtschaftlichkeit. »Innovation ist, wenn der Kunde ‚wow’ sagt. Offensichtlich haben wir das auch bei den Juroren geschafft«, freut sich geschäftsführender Gesellschafter Gerhard Rall über die Auszeichnung. »Früher ging es ganz plump gesagt nur um Stahl und Eisen, doch heute spielen Mechatronik und Digitalisierung eine ganz wichtige Rolle bei der Produktentwicklung«, so Rall.

Futter misst in Echtzeit

Das Futter von Hainbuch misst mit einer integrierten Sensortechnologie permanent die tatsächliche IST-Spannkraft am Werkstück. Über die berührungslose Daten- und Energieübertragung werden die Messdaten sowie Temperaturwert direkt an die Maschinensteuerung geleitet und ausgewertet. Von der Steuerung wird ein Sollwert-Abgleich durchgeführt und Meldungen ausgegeben oder eine Korrektur initiiert.

Datenübermittlung erhöht Lebensdauer der Maschinen

Mit den gewonnen Daten aus der Überwachung, genannt »Condition Monitoring« ist eine Langzeitkontrolle möglich. Dabei verfolgt das Condition Monitoring zwei Ziele: Sicherheit und Maschineneffizienz. Moderne Condition Monitoring Systeme bieten ebenso Potentiale zur Kosteneinsparung. Die Lebensdauer kritischer Maschinenelemente  kann somit vollständig ausgenutzt werden. Gleichzeitig werden erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Produktionsplan terminiert.