Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernergebnis von 24,7 Mio. Euro abgeschlossen. Nach Angaben der Gesellschaft markiert dies eine stabile Entwicklung in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die Erträge aus dem Fondsgeschäft und Investmentgeschäft kletterten laut Geschäftsbericht auf insgesamt 79,3 Mio. Euro. Das Unternehmen tätigte im Berichtszeitraum Investitionen in Höhe von rund 149 Mio. Euro. Dies stellt laut der Deutsche Beteiligungs AG eines der höchsten Volumina der letzten zehn Jahre dar. Die im Juli 2025 aktualisierte Prognose wurde nach eigenen Angaben erreicht. Den bedeutendsten Abschluss bildete die Veräußerung der Beteiligung Duagon an die Knorr-Bremse AG. Diese Transaktion wurde laut Pressemitteilung bereits am 25. September 2025 vereinbart. Die Deutsche Beteiligungs AG hatte das Unternehmen zuvor als Nachfolgelösung übernommen. Durch eine konsequente Strategie wurde die ursprüngliche Investition laut Firmenangaben mehr als verdoppelt. „Der erfolgreiche Abschluss des Investments in duagon unterstreicht unsere Stärke bei Nachfolgelösungen und bei der Begleitung strategischer Buy-and-Build-Konzepte“, sagt Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der Deutsche Beteiligungs AG. Parallel zum Verkauf wurden drei neue Beteiligungen in das Portfolio aufgenommen.
Investitionen in Digitalisierung und Finanzen
Die Beteiligungsgesellschaft erwarb eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Corporate-Finance-Plattform Finmatch. Nach Angaben der Deutsche Beteiligungs AG verbindet die Plattform über 1.000 Finanzierungspartner mit mittelständischen Unternehmen. Der DBAG „Fund VIII“ in eine Beteiligung an dem Digitalisierungspartner Mait. Das Unternehmen beschäftigt laut Mitteilung rund 900 Mitarbeiter in der DACH-Region. Als weitere Transaktion meldete die Gesellschaft den Einstieg bei Totalmobile gemeinsam mit Five Arrows. Der Softwareanbieter bedient laut Bericht rund 900 Kunden weltweit im Bereich Field Service Management. Der Nettovermögenswert lag zum Stichtag am 31. Dezember 2025 bei rund 640 Mio. Euro. Nach Angaben der Gesellschaft entspricht dies einem Wert von 36,37 Euro je Aktie. Im Vorjahr betrug der Wert laut Bericht noch rund 650 Mio. Euro. Das EBITA der Fondsberatung belief sich auf 14,3 Mio. Euro. Insgesamt flossen laut Mitteilung 36,43 Mio. Euro an die Aktionäre zurück. Davon entfielen 22,25 Mio. Euro auf die Bardividende. Weitere 14,18 Mio. Euro wurden laut Bericht über Aktienrückkäufe realisiert. Das entsprach einer Summe von 2,07 Euro je Aktie.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das Jahr 2026 schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Das Aktienrückkaufprogramm soll laut Mitteilung bis Juli 2026 verlängert werden. Die Steuerungskennziffern für die Prognose werden nach Angaben der Gesellschaft künftig adjustiert. Fortan gelten der Nettovermögenswert je Aktie und das EBITA der Fondsberatung als zentrale Kennzahlen. Mehrere Portfoliounternehmen haben laut Vorstand einen hohen Reifegrad erreicht. D Die Pipeline für mögliche Verkäufe gilt laut Management als gut gefüllt. Zeitpunkte für weitere Exits hängen laut Mitteilung von den Marktbedingungen ab. Die DBAG plant laut einer heute veröffentlichten Pressemeldung ihre Strategie konsequent fortzusetzen. Investitionen in den Mittelstand bleiben laut Vorstand der Fokus der Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen sieht sich für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.
Stablie Kursentwicklung
Die Aktie der DBAG verzeichnete in der vergangenen Woche eine leicht rückläufige Tendenz. Nach Angaben von Finanzmarktdaten sank der Kurs im Zeitraum einer Woche um insgesamt 2,20%. Am 2. März 2026 notierte das Papier laut Handelsdaten noch bei einem Schlusskurs von 25,05 Euro. In den folgenden Tagen gab der Wert schrittweise nach und fiel am 6. März 2026 auf 24,55 Euro zurück. Am heutigen Handelstag stabilisierte sich der Titel hingegen. Der aktuelle Kurs der liegt am Vormittag des 10. März 2026 bei 24,80 Euro. Dies entspricht laut Börsendaten einem Plus von 1,22% im Vergleich zum Vortagesschluss von 24,50 Euro. Parallel zur Kursentwicklung setzte die Gesellschaft ihr Aktienrückkaufprogramm fort. Im Zeitraum vom 2. März bis zum 6. März 2026 erwarb das Unternehmen nach eigenen Angaben weitere 13.794 eigene Anteile. Der durchschnittliche Erwerbspreis lag in dieser Zeitspanne zwischen 24,58 Euro und 24,90 Euro je Aktie. Das Programm dient laut Unternehmensmitteilung der Rückführung von Kapital an die Aktionäre und wird konsequent weitergeführt.







