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Die Corona-Krise hat für viele Firmen starke Auswirkungen auf Produktion, Vertrieb und Absatz gehabt. Teilweise wurde das komplette Geschäftsmodell in Frage gestellt, da es von einem auf den anderen Tag keine Kunden mehr gab. In einer aktuellen Studie hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) untersucht, wie sich mittelständische Unternehmen an die Krise angepasst haben.

Insgesamt 43% der befragten Betriebe haben aufgrund der Corona-Krise Anpassungen am Produkt- oder Dienstleistungsangebot, ihrem Vertrieb sowie beim Geschäftsmodell vorgenommen. Zählt man auch die Unternehmen hinzu, die dies noch planen, beträgt dieser Wert sogar 57%. „Dieser Anteil ist als bemerkenswert hoch einzuschätzen. Er ist Ausdruck der hohen Findigkeit mittelständischer Unternehmen bei der Krisenbewältigung“ schreibt der Autor Dr. Volker Zimmermann von der KfW in seiner Studie.

Vorreiter sei der von der Krise besonders stark betroffene Handel gewesen. Hier haben 56 % der Unternehmen Anpassungen vorgenommen. Auch kleine Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten haben mit 42% ausgesprochen häufig mit Anpassungen auf der Angebotsseite reagiert. Die meisten mittelständischen Unternehmen haben auf die Corona-Krise reagiert, indem sie ihren Vertrieb auf Telefon oder Internet umgestellt haben. Der tiefergehende Blick in die Unternehmen offenbare – so die Studie weiter – dass gerade Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit Innovationen hervorgebracht haben, auch in der aktuellen Krise ihre Geschäftsaktivitäten der Krisensituation anpassen.

In einer Sondererhebung zum KfW-Mittelstandspanel hat KfW Research die mittelständischen Unternehmen befragt, wie sie angebotsseitig auf die Krise reagiert haben. Konkret wurde erhoben, ob und in welchem Umfang die Unternehmen ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot angepasst, ihren Vertrieb auf Telefon- oder Internetvertrieb umgestellt haben.

 

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