Ein Fünftel aller Unternehmen von Insolvenz bedroht
Quelle: Adobe Stock; © Danny

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht einer Umfrage des Münchener ifo-Instituts das Überleben durch die Corona-Krise gefährdet. 21 Prozent der Firmen erklärten in einer Befragung, dass die Auswirkungen der Pandemie für sie existenzbedrohend seien und sie mit der Insolvenz rechnen müssten. Stark betroffen sind vor allem die Dienstleister, von denen sich 27 Prozent als gefährdet einstuften. Im Handel waren es 18 Prozent, in der Industrie 17 und auf dem Bau lediglich 2 Prozent.

Große Unterschiede zwischen einzelnen Branchen

Blickt man in einzelne Wirtschaftsbereiche, dann ist die Lage bei Reisebüros und Reiseveranstaltern besonders kritisch. Hier befürchten 85 Prozent eine Insolvenz. Hoteliers rechnen zu 76 Prozent mit großen Schwierigkeiten und bei den Gaststättenbetreibern sind es  immerhin 67 Prozent. Aber auch 55 Prozent der Kreativen, Künstler und Unterhalter sehen ihre Existenz bedroht. Danach folgen die Schifffahrt mit 50 Prozent und die Filmbranche mit 48 Prozent.

Großhandel am wenigsten durch Insolvenz gefährdet

In der Industrie sind es vor allem die Metallerzeuger und -bearbeiter, die sich zu 53 Prozent für gefährdet halten. Es folgen die Textilhersteller mit 38 Prozent, das Druckgewerbe mit 28 Prozent, die Lederbranche mit 27 Prozent und die Autohersteller und ihre Zulieferer mit 26 Prozent. Im Handel sind es vor allem die Einzelhändler mit 21 Prozent. Der Großhandel ist mit 15 Prozent weniger betroffen.

Wir informieren Sie auf unserer Seite www.unternehmeredition.de/corona kontinuierlich über neue Entwicklungen und Möglichkeiten zur Förderung.