Der Bundestag hat ein großes Hilfspaket verabschiedet. Mit einer Soforthilfe für kleine Firmen und Solo-Selbstständige sollen die Unternehmen gegen wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise geschützt werden. Beschlossen wurde ein Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro.

Kleine Firmen und Solo-Selbstständige sollen über einen Zeitraum von drei Monaten direkte Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro bekommen. Damit will der Bund finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen (die nicht zurückgezahlt werden müssen) leisten. Die Gelder können zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen verwendet werden.

Kleinst-Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten danach bis zu 9.000 Euro für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro. Die Soforthilfen sollen noch in dieser Woche auch vom Bundesrat verabschiedet werden.

Die Abwicklung soll über die Länder erfolgen. Hier finden Sie eine Liste der jeweiligen Ansprechpartner:

Baden-Württemberg

Informationen zum Soforthilfeprogramm von Baden-Württemberg

Bayern

Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung

Berlin

Liste der Ansprechpartner

Brandenburg

Soforthilfeprogramm des WFBB

Bremen

Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

Hamburg

Information für Unternehmen

Hessen

Fragen und Antworten rund um wirtschaftliche Auswirkungen durch Corona

Mecklenburg-Vorpommern

Hotline für Unternehmen: 0385 588 5588 (erreichbar Mo. bis Fr., 8 bis 20 Uhr)

Niedersachsen

Infoseite des Wirtschaftsministeriums

Nordrhein-Westfalen

Liste der Ansprechpartner für Unternehmen

Rheinland-Pfalz

Informationen für Unternehmen

Sachsen

Informationen für Unternehmen

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Portal mit informativen Links

Thüringen

Aktuelle Informationen für Unternehmen der Aufbaubank

Wir informieren Sie auf unserer Seite www.unternehmeredition.de/corona kontinuierlich über neue Entwicklungen und Möglichkeiten zur Förderung.

Stand: 26. März, 14 Uhr