Die Gesellschafter der Mediengruppe Oberfranken haben sämtliche Anteile an die Mediengruppe Bayern verkauft. Durch diesen Zusammenschluss entsteht der größte bayerische Regionalzeitungsverlag. Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen im regionalen Medienmarkt haben sich die 17 Gesellschafter der Mediengruppe Oberfranken, bestehend aus vier Gründungsfamilien, für den Verkauf an die expandierende Mediengruppe Bayern entschieden.
Langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Die Transaktion sichert langfristig die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit traditionsreicher regionaler Medienmarken. Die Mediengruppe Bayern mit Sitz in Passau, zu der unter anderem die Passauer Neue Presse, der Donaukurier und die Mittelbayerische Zeitung gehören, übernimmt im Zuge des Erwerbs die Mediengruppe Oberfranken mit ihren Tageszeitungen Fränkischer Tag, Bayerische Rundschau, Coburger Tageblatt und Saale-Zeitung sowie das reichweitenstarke Onlineportal infranken.de. Auch die Fachzeitschriften- und Druckaktivitäten der MGO werden vollständig integriert. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Begleitung durch Luther
Ein Team von der Luther Rechtsanwaltsgesellschafts mbH unter der Leitung von Dr. Gregor Wecker begleitete die Gesellschafter in allen rechtlichen Fragen der Transaktion. Dazu gehörten die strukturierte Vorbereitung und Verhandlung des Kaufvertrags, auch unter steuerlichen Gesichtspunkten, die kartellrechtliche Beratung sowie die Prüfung und Gestaltung steuer- und gesellschaftsrechtlicher Aspekte. „Die Projektsteuerung und hervorragende Koordination der rechtlichen und steuerlichen Themen durch das Luther-Team haben wesentlich zum Erfolg dieser komplexen Transaktion beigetragen“, sagte Dr. Albrecht Tintelnot, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Mediengruppe Oberfranken.




