Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) setzt ihr laufendes Aktienrückkaufprogramm fort. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Verlängerung der Maßnahme beschlossen. Das Programm startete ursprünglich am 3. März 2025 und sollte im März 2026 enden. Nach der neuen Entscheidung läuft die Frist nun bis zum 31. Juli 2026. Das Unternehmen verfolgt laut eigenen Angaben das Ziel, das angekündigte Gesamtvolumen von bis zu 20 Mio. EUR vollständig auszuschöpfen. Bis zum 24. Februar 2026 wurden nach Unternehmensangaben bereits 568.100 Aktien erworben. Der Gegenwert für diese Rückkäufe belief sich auf rund 14,2 Mio. EUR. Damit verbleibt ein Investitionsvolumen von etwa 5,8 Mio. EUR für die kommenden Monate.
Strategische Ziele erreichen

Die Verlängerung dient der konsequenten Umsetzung der bisherigen Kapitalstrategie. Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG, sagt: „Wir haben das Programm von Beginn an mit dem klaren Ziel aufgesetzt, das volle Volumen einzusetzen. Die erfolgte Ankündigung ist die konsequente Fortführung dieser Kapitalallokationsentscheidung – im Interesse unserer Aktionäre und auf Basis unserer Überzeugung, dass der Abschlag zum Nettovermögenswert die Attraktivität des Rückkaufs weiterhin klar begründet.“ Laut dem Unternehmen stellen Rückkäufe ein zentrales Element der Ausschüttungspolitik dar. Diese Maßnahme gilt nach Einschätzung der Gesellschaft als wirkungsvolles Instrument zur Steigerung des Shareholder Value. Nach Angaben der Firma führt der Abschlag der Aktie zum Nettovermögenswert dazu, dass jeder Rückkauf den Wert für die verbleibenden Aktionäre erhöht.
Rahmenbedingungen bleiben bestehen
Die Parameter für den weiteren Erwerb der Anteile bleiben unverändert bestehen. Es dürfen maximal 800.000 Aktien zurückgekauft werden. Dies entspricht laut der Gesellschaft einem Anteil von rund 4,25% des Grundkapitals. Die festgelegte Kaufpreisgrenze liegt weiterhin bei 90% des zuletzt veröffentlichten Net Asset Value je Aktie. Nach Darstellung der Deutschen Beteiligungs AG bietet der Rückkauf gegenüber einer Dividende steuerliche Vorteile. Während Dividenden der Kapitalertragsteuer unterliegen, resultiert aus dem Rückkauf eine steuerneutrale Wertsteigerung. Eine Besteuerung erfolgt laut der Mitteilung allenfalls deutlich nachgelagert. Das Management betont die Überzeugung von der Werthaltigkeit des Portfolios.
Juni 2026 ist Hauptversammlung
Der Prozess sieht eine zeitweise Unterbrechung der Käufe vor. Rund um die ordentliche Hauptversammlung im Juni 2026 wird es nach Firmenangaben eine Rückkaufpause geben. Danach soll der Erwerb bis zum Erreichen des Volumens oder dem neuen Enddatum fortgesetzt werden. Die Deutsche Beteiligungs AG möchte durch die Verlängerung Flexibilität am Kapitalmarkt wahren. Nach Ansicht des Vorstands bleibt die Attraktivität der Aktie aufgrund des aktuellen Bewertungsniveaus hoch. Das Programm wird weiterhin über die Börse abgewickelt.







